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Lokalsport Celler Triathleten zieht es in die Ferne
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13:59 13.09.2018
Nehmen für den Sport auch weite Reisen in Kauf: Anja Erdmann und Daniel Junk.
Amsterdam

Während es Junk zum Saisonende in die Niederlande zog, wo er beim Challenge Almere-Amsterdam über die volle Ironman-Distanz am Start war, reiste Erdmann auf Deutschlands größte Insel nach Rügen. Beim „Strandräuber-Ironman“ erreichte sie nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen das Ziel im Ostseebad Binz.

Einen Ironman dessen Laufstrecke viereinhalb Meter unterhalb des Meeresspiegels liegt gibt es nur beim niederländischen Challenge Almere-Amsterdam. Europas ältestes Langdistanz-Rennen mit dem gewissen Charme wird bereits seit 1983 ausgetragen.

An die 2000 Starter lockte der Wettkampf diesmal auf unterschiedliche Streckenlängen. Unter ihnen auch SVA-Athlet Daniel Junk, der nach dem Hamburger Ironman-Duathlon doch noch eine „richtige“ Langdistanz mit allen drei Disziplinen machen wollte. „Ich war mir unsicher, ob die Regenerationszeit nach Hamburg reicht, aber ich habe mich sehr gut gefühlt“, erzählt der 39-jährige.

Beim Schwimmen (Split 1:16 Stunden) im Weerwater-See hatte er auf der 3,8 Kilometer langen Strecke wegen des starken Windes Probleme, auf der Ideallinie zu bleiben. Dafür lief es auf dem 180 Kilometer langen Radkurs wie geschmiert. „Trotz der Windböen konnte ich meinen angepeilten Schnitt von knapp 36 Stundenkilometern realisieren“, freute sich Junk. Nach einem äußerst soliden und ohne Risiko gelaufenen Marathon (Split 3:45 Stunden) kam Junk nach beachtlichen 10:14:40 Stunden ins Ziel. Das bedeutete den 84. Platz unter 502 Finishern und den 16. Platz in der Altersklasse 35 bis 39.

Auch Teamkameradin Anja Erdmann meisterte vor malerischer Kulisse unter 1500 Startern ihre anspruchsvolle Aufgabe beim Ironman 70.3 auf Rügen. „Das war überhaupt nicht einfach. Die Ostsee sah ganz ruhig und glatt aus. Doch die Strömung war sehr stark und hat so gezerrt, dass ich froh war als das Schwimmen vorbei war“, so Erdmann.

Auf dem welligen Radkurs verhinderte der starke Wind persönliche Bestzeiten. Beim Halbmarathon musste die 39-jährige zweimal den Klünderberg in Binz mit seiner elfprozentigen Steigung überwinden. „Hier wurde das Laufen dann zur Bergwanderung“, berichtet Erdmann. Doch im Ziel, das die Altencellerin nach 6:39:21 Stunden auf dem 27. Platz ihrer Altersklasse glücklich erreichte, waren die Strapazen des Wettkampfs schnell vergessen.

Von Jochen Strehlau

Am Sonntag, 30. September, wird sich die Celler Innenstadt in einen großen Hindernis-Parcours verwandeln. Und die Starter dürfen sich auf einiges gefasst machen. Sechs Prüfungen warten auf sie.

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