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Lokalsport Celler Zufriedenhiet trotz frühem Aus
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19:02 26.03.2018
Quelle: Marco Steinbrenner
Bremen

Bremen. Obwohl Philipp Floritz bei den mit 235.000 Dollar dotierten German Open mit einem Sieg und einer Niederlage in der Einzel-Qualifikation ausschied, hielt sich die Enttäuschung beim Spitzenspieler des vorzeitig als Meister feststehenden Tischtennis-Drittligisten TuS 92 Celle in Grenzen. „Ich habe mich sehr, sehr gut präsentiert und bin mit meinen Leistungen überaus zufrieden.“

Der 26-Jährige startete mit einem 3:11, 11:4, 11:4, 11:2 sowie 11:1-Sieg gegen Li Ahmet (Türkei) in das Turnier und revanchierte sich für die Fünf-Satz-Niederlage vor vier Jahren. „Meine Taktik ging gut auf. Ich habe immer wieder versucht, die Rückhand meines Gegners anzuspielen“, verriet Floritz und sprach von einem „fast perfekten Spiel meinerseits“. In der alles entscheidenden Partie im Kampf um den Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug in die erste Zwischenrunde traf Philipp Floritz auf Quadri Aruna. Der Nigerianer ist in der Weltrangliste auf Position 20 notiert. „Ich hätte den ersten Satz nach hoher Führung nicht aus der Hand geben dürfen“, haderte der Birkländer anschließend. „Nur mit einem Vorsprung im Rücken ist es möglich, einen Weltklassespieler unter Druck zu setzen.“ Dass die Partie bis zum Ende sehr ausgeglichen verlief, lag auch am von Floritz mit 13:11 gewonnenen dritten Satz (nach 2:8-Rückstand).

„Anschließend bin ich mega gut in das Spiel gekommen und mein Gegner wurde immer nervöser.“ In einer sehr ausgeglichenen Partie, die nach Einschätzung von Floritz „auf Augenhöhe“ verlief, wurden im siebten Durchgang beim Stand von 5:4 für die Nummer eins des TuS die Seiten gewechselt. Am Ende reichte es jedoch nicht zu einer Überraschung, denn Aruna behielt noch mit 11:8 die Oberhand. „Ich habe das beste Spiel meiner Karriere abgeliefert. Das lässt für die Zukunft hoffen“, freute sich Philipp Floritz. „Ein wenig stolz bin ich trotz des Ausscheidens schon, mit einem so guten Gegner mithalten zu können.“

Ohne Sieg blieben die beiden weiteren Spieler aus Celle, Nils Hohmeier und Tobias Hippler, in der ÖVB-Arena. Hohmeier verlor sowohl gegen Grigory Vlasov (Russland/2:4) als auch gegen Jakub Dyjas (Polen/0:4). „In der Partie gegen Vlasov hatte mein Gegner das Quäntchen Glück auf seiner Seite“, berichtete der 20-Jährige und zeigte sich „positiv gestimmt, dass ich in Phasen der Partie gegen Dyjas gut mitspielen konnte“. Ein wenig trauerte Nils Hohmeier dem mit 9:11 verlorenen ersten Satz nach. „Das war bitter. Wenn du gegen einen Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste etwas machen willst, dann musst du in Führung gehen.“

Von einer „spielerisch ganz guten Leistung“ sprach Hippler nach seiner 2:4-Niederlage gegen den Taiwanesen Sun Chia-Hung. „Im sechsten Durchgang habe ich ein paar Chancen liegen gelassen.“ Gegen Jon Persson aus Schweden blieb der Linkshänder allerdings ohne Satzgewinn. „Mein Gegner hat ein gutes Niveau und ich habe nicht meine bestmögliche Leistung zeigen können.“ Bei den Aufschlägen von Persson habe die Nummer zwei aus Celle „mächtig Stress gehabt. Darunter hat das gesamte Spiel gelitten.“

In der U21-Konkurrenz musste sich Tobias Hippler zum Auftakt dem an Position eins gesetzten Mizuki Oikawa (Japan) mit 2:11, 4:11 und 7:11 geschlagen geben. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Oikawa war einfach stärker und hat verdient gewonnen.“ Auch Nils Hohmeier unterlag direkt in seiner ersten Partie. Gegen Lim Jonghoon aus Korea verlor der TuS-Kapitän 8:11, 6:11, 12:10 und 7:11. „Ich habe zu lange gebraucht, um in das Spiel zu kommen“,sagte er.

Von Marco Steinbrenner

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