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Lokalsport Cellerin Greta Zietz holt Silber und Bronze bei Sprintmeisterschaft
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15:17 20.06.2018
Von Katharina Baumgartner
Wellen und Kurven sind für die Celler KanutinGreta Zietz keine Hindernisse. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Sömmerda. Der Kurs auf dem Slalomkanal von Sömmerda verzieh mit ihrer schnellen Strömung und einigen tückischen Kurven keine Fehler, denn in allen Rennen entschieden Zehntelsekunden über Sieg und Platz. So auch im Feld der weiblichen Jugend, in dem die KGC mit Greta Zietz und Alina Zimmer gleich zwei heiße Eisen im Feuer hatte, die den hohen Erwartungen vollauf gerecht wurden. Zietz legte gleich im ersten Versuch mit einer technisch nahezu perfekten Fahrt eine hervorragende Zeit vor, mit der sie sich am Ende Rang zwei und damit die Vizemeisterschaft sicherte. Zimmer bewies nach einem nicht ganz geglücktem ersten Lauf Nerven und steigerte sich im zweiten Versuch erheblich. Am Ende fehlte ihr dann aber das nötige Glück, am Schluss landete sie auf dem fünften Platz.

In der männlichen Jugend war es Jonas Gläsmann, der ebenfalls den zweiten Versuch brauchte, um eine optimale Fahrt hinzulegen. Die war dann aber gleich so gut, dass sie ihn auf einen nicht erwarteten siebten Platz katapultierte. Die KGC-Jugend-Mannschaft aus Alina Zimmer, Greta Zietz und Jonas Gläsmann sprinteten mit ausgefeilter Team-Strategie zur Bronzemedaille.

Erfreuliche Ergebnisse präsentierten auch die jüngstem im KGC-Team, für die der Kanal schon noch eine echte Herausforderung war: Lisbeth Antons bewies einmal mehr ihren beeindruckenden Kampfgeist, mit dem sie, trotz eines komplett missglückten ersten Laufs und einiger kleinerer Fahrfehler im zweiten Versuch die Silbermedaille im Rennen der Schülerinnen B KI erpaddelte. Bei den männlichen Schüler B zeigte Tom Koschel im ersten Versuch eine tolle technische Leistung, die ihm die Bronzemedaille sicherte. Nelson Wasilewski kämpfte sich tapfer durch Wellen und Kurven und verbuchte den fünften Rang für sich.

Classic-Spezialist und Altmeister Olaf von Hartz war angesichts der starken Sprinter in seinem Feld mit gedämpften Erwartungen an den Start gegangen – und hat sich dabei selbst unterschätzt: Mit zwei starken Läufen fuhr er nur zwei Wochen nach seinem Erfolg bei der Classic-WM nun auch noch zur Vizemeisterschaft im Sprint. Tobias Zimmer hatte sich für die Titelkämpfe noch einmal mehr viel vorgenommen, obwohl auch seine Stärken eher im Classic liegen. Der erste Versuch lief dann noch nicht ganz so wie gewünscht, doch auch Tobias Zimmer ließ sich dadurch nicht entmutigen, legte im zweiten Durchgang noch einmal eine große Schippe drauf und fuhr als Achter ins Finale. Diese hervorragende Platzierung konnte er dann auch im Schlussdurchgang verteidigen. Manuel Gläsmann konnte aus schulischen Gründen erst verspätet anreisen, fuhr aber dennoch immerhin auf Rang 22.

Damit sind für die Celler Wildwasserrennsportler die großen Meisterschaften für 2018 gelaufen. Team- Chef und Landestrainer Olaf von Hartz zieht eine positive Bilanz: „ Alles, mit dem wir bei realistischer Betrachtung rechnen konnten, haben wir erreicht und dazu noch so einiges, das wir nicht erwartet haben. Das Team hat toll gekämpft und einmal mehr hervorragende Leistungen gezeigt.“

„Veni, vidi, vici“ – „ich kam, ich sah, ich siegte“: Getreu dem Ausspruch des berühmten römischen Staatsmannes und Feldherren Gaius Julius Caesar, lässt sich der Auftritt von Hermannsburgs Judo-Damenmannschaft mit ihrem Trainer Dieter Wermuth beschreiben. Am zweiten Wettkampftag der 2. Bundesliga mussten die TuS-Sportlerinnen ins Bergische Land nach Wermelskirchen.

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