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Lokalsport Cellerin Jennifer Wacker lässt im Finale nichts anbrennen
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18:26 04.01.2018
Von Heiko Hartung
Siegerin im Damen-Endspiel: Jennifer Wacker von der Celler TV.
Celle Stadt

GROSS HEHLEN. Das Finale war eine bessere Trainingseinheit: Mit 6:0 und 6:0 hat sich Jennifer Wacker am Donnerstag den mit 250 Euro dotierten Heimsieg beim Celler Hallen-Tennisturnier gesichert. Gegnerin Michelle Weinstock (SV Henstedt-Ulzburg) hatte der Nummer 110 der deutschen Rangliste im Damen-Endspiel nichts entgegenzusetzen. „Mal wieder in meiner Heimatstadt zu gewinnen, ist ein schönes Gefühl“, freute sich die 21-jährige Wacker, die für die Celler Tennisvereinigung aufschlägt. Bereits vor vier Jahren durfte die in Hambühren lebende Profispielerin den Siegerpokal im Tenniscenter Südheide in Groß Hehlen in den Händen halten.

Dass Wacker im Endspiel nicht stärker gefordert wurde, lag wohl auch an der Verletzung von Laura Bente. Die an Nummer eins gesetzte Turnierfavoritin vom DTV Hannover musste im Halbfinale aufgeben. „Das wäre sicherlich das interessantere Finale geworden“, so Wacker, die in ihrem Halbfinale am späten Mittwochabend die bis dahin stark aufspielende Westercellerin Ann-Sophie Funke (17) mit 6:2, 6:4 bezwungen hatte.

Neben Wacker gab es zwei weitere Celler Tennis-Asse, die den Matchball in ihrer Altersklasse verwandelten: Zoe Michelle Schmidt machte es bei ihrem Triumph in der U14 besonders spannend: Die Zwölfjährige, die seit Oktober für den VfL Westercelle spielt und in Munster lebt, musste gegen die Berlinerin Amelie Worring in den Match-Tiebreak und lag dort schon 1:5 zurück. „Dann habe ich innerlich mit mir selbst geschimpft, dann ging es besser“, erzählt das Nachwuchstalent. Und wie: Schmidt drehte den entscheidenden Kurzsatz und gewann 10:6.

Bereits am Mittwoch hatte Felix Winter (11) vom SV Nienhagen bei dem Turnier, das mit mehr als 200 Teilnehmern zu den größten Hallen-Nachwuchsturnieren Niedersachsens zählt, in der Altersklasse U12 ebenfalls knapp im Match-Tiebreak (10:6) gewonnen. „Das war sein erster größerer Sieg, er ist ganz stolz“, erzählt seine Mutter Dagmar Winter.

Bester Celler bei den Männern war der für MTV Eintracht startende Fabian Gusic. Beim 4:6, 0:6 im Halbfinale hatte der 15-Jährige gegen den vier Jahre älteren Linus Holthey (Buchholz) aber keine echte Siegchance.

Turnierdirektor Udo Dolla zog zufrieden Bilanz: „Wir haben viele tolle Matches gesehen. Und die Quote von drei heimischen Siegern ist gemessen an der Zahl der Celler Starter natürlich hervorragend“, freute sich der Vorsitzende der Tennisregion Südheide.

Das sah auch Dieter Collisi so. Der 79-Jährige hatte das Celler Turnier vor 35 Jahren aus der Taufe gehoben und 25 Jahre lang organisiert. Mit seiner Frau Brigitte (75) ist er bis heute treuer Zuschauer. „Wir haben damals mit nur zwei Altersklassen, U12 und U14, im Sportpark Hambühren angefangen. Später haben in Celle heutige Weltstars wie Angelique Kerber oder Mischa Zverev aufgeschlagen“, erinnert sich Collisi. Heute ist das Traditionsturnier eine echte Institution. Und wer weiß: Vielleicht sieht man auch eines der Talente, die in den vergangenen vier Tagen in Celle der gelben Filzkugel hinterher gejagt sind, in ein paar Jahren auf der ganz großen Tennis-Bühne wieder.

Die Niederlagen im vergangenen Jahr lassen. Den Reset-Schalter im Kopf umlegen und am besten mit einem Sieg neu starten. So lauten die Ziele und Vorsätze, die sich die Handballspielerinnen des TuS Bergen um Coach Dominik Blancbois vorgenommen haben. Dazu wartet im kommenden Auswärtsspiel am Sonntag, 7. Januar, mit HG Rosdorf-Grone ein vermeintlich passender Gegner in der Handball-Oberliga der Frauen.

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