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Lokalsport Das Abenteuer beginnt
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16:46 13.09.2018
Von Uwe Meier
„Danach wissen wir, wo wir stehen.“ – Für Nils Hohmeier und Co.beginnt die Saison mit zwei Auswärtsspielen. Quelle: Oliver Knoblich
Passau

Wer hat schon gesagt, dass es einfach werden wird? Eines steht für das Tischtennis-Team, das am Wochenende mit zwei Auswärtsspielen in die Zweitligasaison startet, allerdings fest: Zu einer Eintagsfliege will sich Aufsteiger TuS Celle 92 in der neuen Spielklasse nicht entwickeln. Niedersachsens Spitzenmannschaft startet am Samstag (14 Uhr) mit der Partie beim TTC Fortuna Passau ins Abenteuer 2. Liga. Einen Tag später geht es bereits erneut an die Platte. Dann sind die Celler um 14 Uhr beim TC 1879 Hilpoltstein zu Gast. „Wir müssen alles versuchen, nicht ohne Punkte von unserer weitesten Fahrt zurück zu kommen, damit wir uns nicht am Tabellenende wiederfinden“, sagt Celles Trainer Frank Schönemeier zu den Zielen der zweitätigen Auswärtstour.

Beide Gegner gehören zu den etablierte Mannschaften der einteiligen 2. Liga und sind bereits mit Siegen erfolgreich in die Saison gestartet. „Natürlich nehmen wir gegen Passau und Hilpoltstein als Aufsteiger nicht die Favoritenrolle ein. Zumal sicher ist, dass unser Gegner mit der besten Aufstellung spielen, erklärt der TuS-Coach. „Bei uns gibt es auch noch einiges zu verbessern“,sagt er im Rückblick auf die Pokalauftritt seines Jungs.

Passau war in der vergangenen Saison Tabellenfünfter und strebt in dieser Spielzeit erneut einen guten Mittelplatz an. Nach dem Erfolg in Dortmund am ersten Spieltag scheint dies eine durchaus realistische Prognose zu sein. Allerdings ist die Mannschaft schwer einzuschätzen. Aus dem Kader der letzten Saison spielt nur noch der Kroate Tomislav Kolarerek. Als Spitzenspieler hole Passau den indischen Nationalspieler Sanil Shetty, den die Celler schon aus Seligenstadt und Bad Homburg kennen. Celles Nummer zwei Cedric Meissner: „Falls wir es schaffen mit einem 2:2 in die Pause zu gehen, also ein Doppel und ein Spiel im oberen Paarkreuz zu gewinnen, haben wir große Chancen in Passau zu punkten.“

Denn im unteren Paarkreuz sind die Celler stärker einzuschätzen als der Gastgeber. Falls Tobias Hippler und Nils Hohmeier dort aufgestellt werden, ist ihnen dort ein positives Abschneiden zuzutrauen. Hippler machte sich und seinen Teamkollegen Mut „In den Pokalspielen war ich mit meinen Leistungen nicht zufrieden. Aber mit einer deutlichen Steigerung in Passau, die ich mir zutraue, habe ich die Chance, mein erstes Einzel in der 2. Liga zu gewinnen und damit meiner Mannschaft zum Punktgewinn zu verhelfen.“

Am Sonntag geht es dann weiter nach Hilpoltstein in der Nähe von Nürnberg. Die Hilpoltsteiner gehören zu den vier Zweitligamannschaften, die sich in der ersten Pokalrunde erfolgreich durchgesetzt haben. Und auch die erste Saisonpartie verlief angesichts eines 6:1-Erfolges gegen 1. FC Saarbrücken II überaus erfolgreich.

Nach den Q-TTR Punkten (Werte für die Aufstellung der Mannschaften) gehört Hilpoltstein tatsächlich zu den Topteams der Liga. Drei Spieler der Mannschaft haben über 2300 Punkte erspielt. Bei Celle ist das nur einer. Hilpoltstein hat sich zudem geschickt verstärkt. Die beiden positiv spielenden Spieler der vergangenen Saion sind dabei geblieben, der 22-jährige tschechische Nationalspieler David Reitspies ist hinzugekommen. Er hat schon durch seine sechs Siege im Pokal gezeigt, dass er zu den besten Spielern der 2. Liga gehört.

Der an Nummer eins aufgestellte 30-jährige Alexander Flemming nimmt derzeit in der deutschen Platz zwölf ein und ist zweifacher Deutscher Meister im Herrendoppel. Und dennoch: Auch durch die Erfolge von Hippler und Hohmeier auf internationaler Ebene rechnen sich die Celler gute Chancen in den Doppeln aus. „Falls es uns gelingt, mit 2:0 aus den Doppeln zu kommen, haben wir auch eine Chance gegen Hilpoltstein. Ein guter Start ist für unsere jungen Spieler enorm wichtig“, so Schönemeier.

Celles Mannschaftskapitän Nils Hohmeier nimmt den Saisonauftakt zugleich als Standortbestimmung: „Danach wissen wir, wo wir stehen und wie schwer die Saison für uns sein wird.“

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