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Lokalsport Derby verspricht flotten Beginn ins neue Jahr
Sport Sport regional Lokalsport Derby verspricht flotten Beginn ins neue Jahr
14:07 13.06.2010
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Celle Stadt

Neben dem Kreisderby spielt auch der VfL Westercelle vor heimischer Kulisse. Gegner ist am Sonntag der TuS Jahn Hollenstedt. Schließlich reist die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen zur HSG Seevetal.

TuS Bergen – MTV Müden (heute, 19.30 Uhr). „Lokalderbys haben ja bekanntlich ihren eigenen Charakter. Und so hoffen wir auf ein Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel“, sagt MTV-Coach Volker Bütepage. Nach dem 20:25 im ersten Aufeinandertreffen „Wenn es uns gelingt, die spielerischen Dinge umzusetzen, die wir seit kurzem im Training üben, sollte wir auch am Heisterkamp in der Lage sein, die Partie offen zu gestalten. Personell gibt es keine Ausfälle zu verzeichnen und so geht der MTV motiviert in dieses Spiel.

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Genau wie Bergen: „In so einem Spiel sind viele Emotionen“, gibt TuS Trainer Uwe Blancbois zu. Dummerweise fehlen ihm mit Julien Guse und Holger Friedrichs mit Handbrüchen zwei wichtige Spieler, Marcel Liedtke, Carsten Witte und Stefan Sonnenberg plagen sich mit Erkältungen. „Das wird schwer und knapp“, glaubt Blancbois nicht nur deswegen.

VfL Westercelle – TuSJ Hollenstedt (Sonntag, 11 Uhr).

„Wenn wir so spielen wie gegen Stadtoldendorf , rechne ich mir durchaus etwas aus,“ so VfL-Coach Siegfried Dümeland. An seinem Optimismus ändert auch die heftige 25:39-Hinspielniederlage nichts. Ein Grund für seinen Optimismus: Die Mannschaft läuft in Bestbesetzung auf, auch, wenn Benny Wöhler unter der Woche wegen Krankheit nicht trainieren konnte. „Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung gesichertes Mittelfeld“, weiß Dümeland, gerade im Hinblick auf das schwere folgende Auswärtsspiel in Salzwedel.

HSG Seevetal – HSG Adelheidsdorf/Wathlingen (heute, 16 Uhr). Das Spiel steht ganz im Zeichen eines Mannes: Maik Sieverling, Linksaußen der Gäste absolviert in Hittfeld sein 200. Punktspiel in Folge seit 2001. Dabei schoss er in den bisherigen Spielen 1151 Tore, was einem Schnitt von 5,78 Treffern entspricht.

Die wären mindestens auch im Norden nötig, um zu bestehen. Denn Washlingen fährt ohne Carsten Karl und den verletzten Arne Twelkemeyer (Muskelfaserriss) los. „Das wird natürlich ganz schwer“, glaubt Betreuer Guido Zobiack.

Von Stefan Mehmke