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Lokalsport Celler Rumpf endlich nicht wieder nur Vize
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16:44 12.12.2018
Von Heiko Hartung
Thomas Rumpf war in Erfurt schnellster Deutscher. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Vor fast genau zehn Jahren starteten die Inlineskater des Skate-Teams Celle mit dem Wintersport auf dem Eis. „Bei meiner elften Teilnahme auf einer Deutschen Meisterschaft habe ich es endlich geschafft“, so Rumpf. Nach fünf Vizetiteln in Folge wurde er endlich Deutscher Meister der Altersklasse 55.

Bei dem als Vierkampf ausgetragenen Wettkampf in Erfurt ging es aber nicht nur um nationale Titelehren, sondern auch um den Sieg beim ersten großen internationalen Masterswettkampf dieser Saison. Insgesamt 61 Sportler aus sechs Nationen schnallten die Schlittschuhe unter.

Thomas Rumpf düpiert die Konkurrenz

Rumpf eröffnete den Renn-Reigen mit einer Überraschung und düpierte die Konkurrenz über 500 Meter in der Siegerzeit von 0:45,85 Minuten. „Ausgerechnet auf meiner Angststrecke“, freute sich Rumpf. Das ließen die beiden favorisierten Niederländer Jan Buisman und Jim Verdurmen nicht auf sich sitzen und verwiesen den Celler im anschließenden Lauf über 1500 Meter auf den dritten Rang. Doch der Kampf um die deutsche Meisterschaft war zu diesem Zeitpunkt schon entschieden, denn Rumpf hatte bereits nahezu uneinholbare 6,5 Punkte Vorsprung vor dem zweiten Deutschen Hans-Gerd Heyne aus Dresden.

Am zweiten Tag des Wettkampfs stand eine weitere Sprintstrecke an: Über die 1000 Meter lieferte sich Rumpf mit dem in der Gesamtwertung führenden Buisman bei Geschwindigkeiten von deutlich über 40 Stundenkilometern einen spannenden Zweikampf, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Dank seiner guten Zeit von 1:31,00 Minuten festigte der Celler zumindest seinen zweiten Rang. Auch beim abschließenden 3000-Meter-Rennen wurde Rumpf erneut Zweiter.

Celler Athlet schafft neue persönliche Bestleistung

In der Gesamtwertung stand damit für Thomas Rumpf eine neue persönliche Bestleistung von 187,2 Punkten zu Buche, die nicht nur den nationalen Titel bedeuteten, sondern auch Rang zwei des internationalen Criterions.

Nach einer kurzen Pause bis zu den Weihnachtstagen steht bei dem Celler die Vorbereitung auf die World-Games der Masters im März an. Dort will Rumpf die Bundesrepublik würdig vertreten – erstmals als Deutscher Meister.

Die Äitschbees sind Fünfter bei der Deutschen Meisterschaft. Damit spielt das Ultimate-Frisbee-Team des TuS Hermannsburg weiterhin in der 3. Liga.

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