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Lokalsport Suchy und Sommer auf dem Podium
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Erfolg für zwei Westerceller beim Triathlon in Oschersleben

12:15 18.08.2020
Von Svenja Gajek
"Ein einmaliges Erlebnis im tristen Corona-Jahr", meinen Gerald Sommer und Marion Suchy. Quelle: Carola Beddig-Sommer
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Oschersleben

Zwei Westerceller zeigten am Samstag beim Triathlon in Oschersleben gute Leistungen: Marion Suchy erreichte in der Altersklasse 50 den zweiten Platz und Gerald Sommer in der Altersklasse 60 den dritten Platz. Der Triathlon war erst der zweite Wettkampf in Deutschland im Corona-Jahr. Dementsprechend stark war das Feld mit Teilnehmern aus zehn Bundesländern besetzt.

Vorsicht auf der Radstrecke

Über 200 Helfer sorgten trotz der strengen Hygieneregeln für einen reibungslosen Ablauf. Die Stimmung war bei 30 Grad und Sonnenschein auch an den Strecken super. Die Abstandsregeln wurden penibel eingehalten. Der Schwimmstart erfolgte in Wellen im Freibad auf einer 50-Meter-Bahn. Sommer legte die 500 Meter in starken 10:59 Minuten hin. Suchy lief bereits nach 14:59 Minuten aus der langen Wechselzone und sprang aufs Triathlon-Bike. Jetzt ging es auf die 31-Kilometer-Radstrecke, die mit 300 Höhenmeter sehr hügelig war. Zudem galt es auf den schnellen und kurvenreichen Abfahrten auf Anraten der Kampfrichter Vorsicht walten zu lassen. "Der Radsplit war schon sehr anstrengend. Jedoch durch viele Ortsfeuerwehren, die Polizei und sehr viele Helfer sehr gut abgesichert. Zudem gab es eine Vollsperrung in beide Richtungen. Das war für einen Amateur-Triathlon schon fast einmalig in Deutschland", zeigte sich Sommer begeistert von der Strecke.

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Topfit trotz großer Hitze

Nach 58:26 Minuten sprang Sommer vom Bike ab und lief mit dem Rad in die Wechselzone. Nachdem Suchy einen top Radsplit hingelegt hatte, lief sie auf die 5,5-Kilometer-Laufstrecke. "Die ersten zwei Kilometer ging es gleich einen Hügel hinauf. Das war schon hart bei den Temperaturen", so eine topfitte Suchy, die nach 1:50,46 Stunden glücklich ins Ziel lief. Sommer benötigte für die Laufstrecke mit guter Renneinteilung 31:01 Minuten und lief in einer Gesamtzeit von 1:46,09 Stunden freudestrahlend in den Zielkanal. "Das war ein einmaliges Erlebnis in diesem tristen Corona-Jahr", so Sommer abschließend.

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