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Lokalsport Tough Mudder: Das erwartet die 12.000 Starter
Sport Sport regional Lokalsport Tough Mudder: Das erwartet die 12.000 Starter
06:31 12.07.2019
Von Audrey-Lynn Struck
Am Wochenende verwandelt sich Hof Severloh in einen Extrem-Hindernisparcours. Bei den "Berlin Walls" (Foto) müssen die Sportler drei Meter hohe Holzwände überqueren. Das geht am Besten als Team. Quelle: Tough Mudder
Hermannsburg

Die Arbeiten auf dem Hof Severloh sind wieder einmal im vollen Gange. Seit mehreren Jahren verwandelt sich jedes Jahr das Gelände in einen Hindernisparcours der Extraklasse. Gräben werden ausgehoben und mit Wasser befüllt, hohe Mauern zum Erklimmen aufgestellt oder Elektroschock-Seile gespannt. Beim Tough Mudder kommendes Wochenende gilt es je nach Strecke zwischen 13 und 25 Hindernisse zu bezwingen.

Ängste überwinden bei Elektroschocks

„Wir erwarten dieses Jahr in Severloh rund 12.000 Mudder, die sich unseren neuen Herausforderungen stellen“, so Pressesprecherin Laura Piehl, denn man hat sich einige Überraschungen für die Extremsportler einfallen lassen. Bei „Hydrophobia“ müssen die Teilnehmer unter mehreren Röhren hindurchtauchen – und das, ohne etwas zu sehen. Auch bei „Tight Squeeze“ gilt es, die eigenen Ängste zu überwinden. Nur wer sich durch enge Räume hindurchquält, gelangt ans Ende. Das Hindernis „Entrapment“ ist eigentlich schnell durchquert. Am Boden muss man lediglich unter ein paar Meter weit gespannten Seilen hindurchrobben. Doch wer seine Gliedmaßen nicht unter Kontrolle hat, dem blüht ein Elektroschock.

Ganz neu dabei: Das "Mudderhorn"

Auch mit Kälte sollten die Sportler umgehen können. Beim ultimativen Tough-Mudder-Hindernis „Arctic Enema“ muss man ein Wasserbecken mit einer Temperatur von gerade einmal vier Grad Celsius durchqueren. Damit das Wasser den ganzen Tag über kalt bleibt, werden durchgängig große Eiswürfel in das Becken gekippt. „Die Teilnehmer dürfen sich insgesamt auf zehn neue oder optimierte Hindernisse freuen, darunter auch das mit über 7,5 Metern höchste, je dagewesene Hindernis ,Mudderhorn‘“, schwärmen die Veranstalter. Das längste Hindernis wird „The Gauntlet“ sein, ein wahres Ganzkörpertraining mit vier unterschiedlichen Segmenten. Außerdem erwartet die Sportler vor allem eines: ganz viel Matsch und Schlamm.

Entspannen im "Mudder Village"

Die Teilnehmer konnten sich vorab entweder für den fünf Kilometer langen „Tough Mudder 5K“ mit 13 Hindernissen oder die 14-bis-16-Kilometer-Strecke inklusive 25 Hindernissen anmelden. Wen keine zehn Pferde zum Mitmachen beim Hindernislauf bringen würden, hat auch die Möglichkeit, als Zuschauer auf das Gelände zu kommen. Dort gibt es neben den Hindernissen auch das „Mudder Village“ mit vielen Ständen, Gewinnspielen oder Bubble-Fußball bei der Polizeiakademie Niedersachsen.

Kühles Bier im Ziel ein Muss

Das Besondere an Tough Mudder: Hier geht es um mehr, als nur seine Ängste zu besiegen, Grenzen zu überwinden und ins Ziel zu kommen. Der Extrem-Hindernislauf zeichnet sich vor allem durch das Gemeinschaftsgefühl aus. Auf der Strecke hilft jeder jedem, einige Hindernisse sind von vornherein so ausgelegt, dass man sie nur gemeinsam mit anderen bezwingen kann. Nach dem Lauf gibt es dann für alle „Finisher“ nicht nur das traditionelle Stirnband, sondern auch gemeinsam ein kühles Bier im Ziel.

Weitere Infos gibt es im Internet: www.toughmudder.de

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