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Lokalsport Faßberger Helmuth Wöbke ist neuer Vizepräsident Spieltechnik beim Handballverband
Sport Sport regional Lokalsport Faßberger Helmuth Wöbke ist neuer Vizepräsident Spieltechnik beim Handballverband
15:45 15.07.2011
Helmuth Wöbke aus Faßberg ist zum kommissarischen Vizepräsidenten Spieltechnik im Handball-Verband Niedersachsen berufen worden. Quelle: nicht zugewiesen
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Faßberg

Helmuth Wöbke ist neuer kommissarischer Vizepräsident Spieltechnik beim Handball-Verband Niedersachsen (HVN). Er tritt die Nachfolge von Hans-Georg Taschka an, der aus persönlichen Gründen das Amt niederlegt.

„Die Vereine wenden sich an mich, wenn sie Probleme haben – etwa, wenn sie bei der Spiel- oder Rechtsordnung etwas nicht verstehen und wissen möchten, wie sie sich verhalten sollen“, beschreibt Wöbke seine Kernaufgabe. Dafür müsse man sich intensiv mit der Spiel- und Rechtsordnung befassen und sich dort hineinarbeiten. „Es gibt häufig Neuerungen: Man muss immer auf dem aktuellen Stand sein“, so Wöbke. Dazu komme die Oberaufsicht über den Spielbetrieb: So berate er etwa die Staffelleiter bei organisatorischen Fragen.

Mit den Aufgaben seines neuen alten Postens ist er gut vertraut: Bereits von 1997 bis 2006 hatte er ihn inne, bevor er aus persönlichen Gründen zurücktrat. „Ich hatte damals eigentlich gesagt: Schluss, Aus, Feierabend“, so der 68-Jährige. Nun sei aber der HVN-Geschäftsführer Gerald Glöbe an ihn herangetreten. Er habe dem Verband zugesagt, die Funktion zwei Jahre lang bis zum nächsten Verbandstag kommissarisch auszuüben. Dort würde er sich noch einmal zur Wahl stellen und danach sei dann endgültig Schluss. „Wenn sich noch jemand anders findet, dann habe ich damit kein Problem“, so Wöbke, der als ehemaliger Berufssoldat seit 1995 im Ruhestand ist.

1968 fing er als Handballspieler für den ASV Faßberg an. „Da war ich eher ein Mitläufer“, sagt Wöbke. Er entschied sich daher für eine „Zweitlaufbahn“ als Schiedsrichter: Ab 1972 leitete er mit Wilhelm Bütepage Spiele der Staffeln im Bezirk Lüneburg, ab 1976 gemeinsam mit Joachim H. Niederlüke auch in den HVN-Staffeln. „Wir waren ein gutes Gespann“, sagt Wöbke. Von 1983 bis 1986 leiteten sie Spiele in der 1. Bundesliga der Frauen und in der 2. Liga der Männer. „Wir waren das drittbeste Gespann in Niedersachsen“, so Wöbke. 1986 habe Niederlüke aus persönlichen Gründen aufgehört. „Heute habe ich nur noch selten Kontakt zu ihm“, so Wöbke. Der heutige SVG-Geschäftsführer habe früher mal zu ihm gesagt, dass er mit seinen Damen so hoch spielen wolle, wie sie beide zusammen gepfiffen hätten. „Das hat er ja geschafft“, sagt Wöbke und grinst.

Von Paul Gerlach