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Lokalsport Finale auf rutschigem Terrain
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15:39 13.11.2018
Von Uwe Meier
David Schöps zeigt, wie es geht: Geschick und Können ist gefragt, um mit den Maschinen möglichst fehlerfrei über Stein- oder Holzhindernisse zu kommen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle / Groß Hehlen

Über die gesamte Saison hinweg hatte es der Wettergott mit den Trailfahrern eigentlich ziemlich gut gemeint. Zwölf Mal hatten sie auf verschiedenen Strecken im norddeutschen Raum ihre Rennen bei trockenem Wetter ausfahren können. Doch beim Endlauf der Hanse-Classics auf dem Gelände des 1. Celler Trialclubs zwischen Groß Hehlen und Scheuen wurde es dann schon noch etwas heikler. Einsetzender Regen hatte die Hindernisse auf dem Parcours in eine ziemlich rutschige Angelegenheit verwandelt. „Es wurde schmierig und schwierig“, sagte Ulrich Schöps, der Vorsitzender des ausrichtenden Vereins, der ebenfalls am Wettbewerb teilnahm. „Aber es ist ja alles gut gegangen. Verletzt hat sich niemand.“

Die Organisatoren hatten einen Rundkurs mit 15 Sektionen mit je vier unterschiedlich schweren Spuren gesteckt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Erfahrungen der Fahrer gerecht zu werden. Insgesamt 81 Trialsportler nahmen die Herausforderung an. In den Klassen „Pre 65“ (Motorräder bis 1965), „Twinshock“ (Motorräder ab 1966 mit luftgekühlten Motoren, Trommelbremsen und zwei Federbeinen) sowie neuerdings auch „Aircooled Mono“ (modernere Trialmaschinen, aber noch mit luftgekühlten Motoren) traten sie gegen- oder besser miteinander an.

In der Klasse „Twinshock leichte Spur“ fuhr der Celler Klaus Kowalewicz in der Tageswertung auf den zweiten Platz. Den gleichen Rang belegte in der Klasse „Twinshock hammerharte Spur“ der Celler David Schöps, der damit in der Tageswertung vor seinem Vater Ulrich lag. „Jugend schlägt die älteren Herren“, meinte der Besiegte lächelnd. In der Gesamtwertung der Saison, in die acht Laufergebnisse einfließen, lag der Vater als Zweiter dann aber doch vor dem Sohn.

Nach den Rennen wurden erschöpft, aber meist zufrieden die Trial-Oldtimer verladen, um noch vor Ort die Tages-Siegerehrung vorzunehmen. Im Anschluss daran wurden im Müller´s Wald Cafe auch die Jahres-Siegerehrung durchgeführt.

Nunmehr werden die etwas älteren Trial-Maschinen über den Winter nach intensiven Pflege- und Wartungseinheiten wieder an den Start gehen. Ebenfalls traditionsgemäß findet dann auf dem Gelände bei Groß Hehlen der Saisonauftakt statt.

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