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Lokalsport Wie trainiere ich richtig?
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06:38 18.05.2019
Von Audrey-Lynn Struck
Die klassischen Liegestütz gehören beim Training noch zu den leichteren Übungen. Doch auch diese Übung hat es in sich, wenn man bereits zwei Durchläufe des Parcours (mit 12 Übungen) hinter sich hat. Quelle: David Borghoff
Unterlüß

Ob Spiele zum Aufwärmen, Zirkel- oder Ganzkörpertraining: Bei der Calisthenics-Gruppe aus Unterlüß gleicht kein Tag dem anderen. "Mein Ziel ist es in der ganzen Woche einmal alle Körperregionen durch zu haben. Außerdem soll natürlich so gut wie nie dasselbe gemacht werden", sagt Trainer Marko Liebing. Beim Leichtathletik laufe das Training für die 800-Meter-Distanz immer ähnlich ab. Beim Calisthenics gebe es viel mehr abwechslungsreiche Übungen. Inspirationen für das Training am Montag, Mittwoch und Freitag findet Liebing unter anderem im Internet.

Beim Zirkeltraining müssen die Sportler dieses Mal 12 Übungen bewerkstelligen. Manchmal schreibt Liebing aber auch ein paar Workouts mit Stückanzahl an eine Tafel. Innerhalb von 40 Minuten muss man dann von den Übungen so viele Durchläuft wie möglich machen. Diese Form des Trainings nennt sich auch AMRAP – lang: "As many Rounds as possible" ("So viele Runden wie möglich"). Wichtiger als die Anzahl der Übungen oder die Schnelligkeit ist Liebing jedoch eine korrekte und saubere Ausführung. "Wir gehen bei den Liegestütz zum Beispiel ganz auf den Boden, um die Bewegung voll auszunutzen. Außerdem fangen wir bei den Klimmzügen wirklich hängend an und nutzen Kraft statt nur den Schwung", erklärt der Trainer. Um noch mehr aus seinem Training raus zu holen, hat Liebing noch vier Tipps auf Lager:

Tipps für ein effektives Training

1. "Das geht bereits morgens mit dem Trinken los", sagt Liebing. Nimmt man zu wenig Flüssigkeit auf, schwitzt man zu sehr.

2. Die Übungen korrekt ausführen. Das senkt das Verletzungsrisiko und steigert die Effizienz.

3. Das letzte aus dem Muskel raus holen. Wenn man sagt: Das kann ich nicht, dann schafft man es auch nicht. Wenn einen tatsächlich körperliche oder gesundheitliche Probleme bei der Ausführung einer Übung im Weg stehen sollte man gucken, was man stattdessen machen kann.

4. Nicht immer das gleiche machen, sondern auf ein abwechslungsreiches Training achten. Wird mir schnell langweilig, verliere ich schneller die Lust am Training. Bei wechselnden Übungen wird zudem mein Kopf mehr zum Mitdenken angeregt. „An manchen Tagen spielen wir sogar nur“, erzählt Trainer Liebing. Dann heiße es dafür allerdings: „Laufen. Laufen, laufen“.

Sie haben Lust bekommen, einige der 12 Übungen von Marko Liebing und Co. selbst auszuprobieren? Hier werden die Workouts kurz vorgestellt und erklärt:

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