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Lokalsport Garßens Routine schlägt Oldauer Elan - Altencelle deklassiert HSG Lachte-Lutter
Sport Sport regional Lokalsport Garßens Routine schlägt Oldauer Elan - Altencelle deklassiert HSG Lachte-Lutter
14:22 22.01.2018
Zu dritt versuchen die Oldauerinnen (von links) Mandy Ringert, Vivien-Anabel - und Larissa Dümeland die Garßenerin Adriane Zywicki aufzuhalten. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

MTV Ashausen/Gehrden –

TSV Wietze

17:29 (8:9)

Das Team von Trainer Heiko Schoppmann gab sich auch in Ashausen keine Blöße und siegte aufgrund einer Leistungssteigerung nach der Pause deutlich. „Wir hatten das Zepter fest in der Hand, aber dann ist der große Schlendrian eingehrt“, so der TSV-Coach. Technische Fehler, vergebene Konter: „Ich bin ja sonst ein ruhiger Typ, aber diesmal ist es in der Halbzeit richtig laut geworden“, erzählt Schoppmann. Das zeigte Wirkung: Die Grün-Weißen spielten in der zweiten Halbzeit wie aus einem Guss und bauten ihre Führung binnen 20 Minuten auf zehn Tore aus. „Da haben wir unsere ganze Klasse gezeigt“, freute sich der TSV-Trainer.

TSV Wietze: Mohring/Städtler – Obieglo (5), Bussmann (1), Baumgart (5), Kropp, Kleinert (1), Skorek (6/4), Cramme, Cohrs (5), Lauber (6).

TuS Oldau-Ovelgönne –

SV Garßen-Celle II

23:26 (11:14)

In einem intensiven Spiel lieferte der Aufsteiger den favorisierten Gästen einen großen Kampf. Doch der „jugendliche Eifer“ des blutjungen Oldauer Teams war dann doch zu wenig, um gegen die Erfahrung und Routine der Celler zu bestehen. In der gut gefüllten Oldauer Sporthalle hatte das Hövermann-Team den besseren Start und lag wiederholt mit zwei Toren in Führung. Doch nach zehnminütiger Findungsphase war auch der SVG II auf Betriebstemperatur und drehte das Spiel bis zur Pause. „Wir haben keineswegs schlecht gespielt. Aber die schwache Phase vor und nach der Halbzeit hat das Spiel entschieden“, meinte TuS-Trainer Hövermann.

So führten die Gäste mit dem 13:18 (37.) durch die starke Adriane Zywicki bereits die Vorentscheidung herbei. Doch die Moral bei den Oldauerinnen stimmte. Hoffnung keimte auf, als Trisha-May Adam auf 20:22 (55.) verkürzte. Doch Garßens routinierte Außenspielerin Daniela Wagner zerstörte mit ihren Toren in der Schlussphase Oldaus Hoffnungen auf einen Punktgewinn. „Wir haben intelligenter gespielt und uns nie aus der Ruhe bringen lassen“, freute sich Garßens Coach Felix Michelmann.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (7/2), Schulz (6), Ringert (2), A. Dümeland (1), L. Dümeland (5/3), Herzig (1), Ivanova, Pöplow, Schröder, Rehl, Maya (1).

SVG II: Körner/Peschel – Mummert (3/2), Wagner (6/3), Zywicki (4), Danz (1), Klaucke (3), Zymmek (2), Minskowski (3), Meier (1), Bartlau (3/2), Diederichsen.

HSG Lachte-Lutter –

SV Altencelle

8:25 (5:12)

Mit einer Demonstration seiner Spielstärke schraubte der SVA bei seinem Kantersieg die Saisonbilanz auf nunmehr 20:0 Punkte. Ohne an seine Grenzen zu gehen gewann das Team von Trainer Thorsten Dralle leicht und locker in Lachendorf. „Das war schon eine grandiose Leistung. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, so der hochzufriedene Dralle.

Da war auch zu verschmerzen, dass der SVA, der viele Chancen liegen ließ, im Angriff noch einige Luft nach oben hatte. Doch in der Abwehr ließ der konsequent zupackende Tabellenführer rein gar nichts anbrennen und stellte HSG- Torjägerin Annabell Colditz komplett kalt. Was dennoch aufs Tor kam war meist sichere Beute von Altencelles überragender Torfrau Ann-Kristin Cruse. So fanden die Gastgeberinnen nie ins Spiel und ließen die Köpfe angesichts ihrer Chancenlosigkeit schon sehr früh hängen. Vor allem mit dem sehenswerten SVA-Tempospiel kam der Tabellenneunte überhaupt nicht klar. Aber dort zittert man vor allem um Jennifer Colditz, die sich hoffentlich nicht allzu schwer am Knie verletzt hat.

HSG Lachte-Lutter: Schüpfer – Wottschel, J. Colditz (1), Heuer, S. Klein, Friedhoff (2), Winkelmann (1), L. Klein, Weber (1/1), A. Colditz (3).

SV Altencelle: Cruse – Britta Lehnhoff (7/6), Kinder (4), Sina Gadau (1), Makenthun (1), Sarah Gadau (6), Laukart (2/1), Heinrich (3), Möller (1).

Von Jochen Strehlau

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