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Lokalsport Gewehr gestohlen: SV Wieckenberg bei letzten Bundesliga-Wettkämpfen ohne Ersatzschützin
Sport Sport regional Lokalsport Gewehr gestohlen: SV Wieckenberg bei letzten Bundesliga-Wettkämpfen ohne Ersatzschützin
17:01 11.01.2018
Von Oliver Schreiber
Anne Kowalski hatte Pech.Ihr wurden Gewehr und Ausrüstung aus dem Auto gestohlen – Einsatz geplatzt. Quelle: Michael Schäfer
Wieckenberg

Ein einziger Einzelpunkt des Tabellensechsten (8:10 Punkte, 25:20 Einzelpunkte) gegen die beiden punktgleichen Nachbarn Gölzau (Platz 8/8:10/19:26) und Wissen (Platz 7/8:10/20:25) reicht, dann wäre der Klassenerhalt unter Dach und Fach. Selbst bei zwei 0:5-Niederlagen müssten noch fünf Teams so fleißig punkten, dass sie die Wieckenberger noch überholen. Höchst unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher, wenn auch nicht wirklich realistisch, ist die Qualifikation für die Meisterschaftsendrunde bei zwei deutlichen Siegen. Allerdings müsste hier so ziemlich alles passen und TuS Hilgert (Platz 5/10:8/24:21), SSG Kevelaer (Platz 4/12:6/25:20) sowie SSV St. Hubertus Elsen (Platz 3/12:6/27:18) entsprechende Ergebnisse abliefern. „Unmöglich ist hier gar nichts, in dieser Liga ist alles relativ offen. Teilweise schießen diese Teams noch gegeneinander, da kann einiges passieren. Aber es wäre schon eine riesige Überraschung, wenn wir das noch schaffen würden“, meint Ruschel.

Nichtsdestotrotz wollen die Wieckenberger nichts unversucht lassen und beide Wettkämpfe gewinnen. Allerdings muss das Team ohne Ersatzschützin auskommen. Constanze Rotzsch und Jana Eckhardt fehlen auf Grund ihrer Schwangerschaften. Nun fällt auch noch Anne Kowalski aus, die großes Pech hatte. Ihr wurde bei ihrer Rückreise von einem Wettkampf in Stockholm in Malmö das Auto aufgebrochen und dabei sowohl ihr Gewehr als auch ihre Ausrüstung gestohlen. „Sie hat ein spezielles Gewehr und kann jetzt nicht einfach so kurzfristig mit einem Ersatzgewehr auf Bundesliga-Niveau schießen. Das ist für uns und in erster Linie natürlich für sie sehr bitter“, sagt Ruschel.

Somit bleiben fünf Schützinnen übrig, die in Wissen ihr Glück versuchen: Stine Nielsen, Melissa Ruschel, Tina Lehrich, Isabell Ruschel und Claire-Luisa Ruschel. Gegen Gölzau und Wissen ist alles offen – wie es Tabellen- und Punktestand schon vermuten lassen. Die Sachsen-Anhaltiner haben mit Olympia-Teilnehmer Illia Charheika einen der besten Schützen der Liga in ihren Reihen. Der Weißrusse wird es mit Nielsen zu tun bekommen. „Stine ist in einer guten Form und hat gute Chancen zu gewinnen. Charheika hat in dieser Saison noch nicht an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen können. Wir sind aber auch an den hinteren Positionen stark, alles ist möglich“, glaubt Ruschel. Dies gelte auch für das Duell mit Wissen am Sonntag: „Wir werden alles geben, um die Punkte mitzunehmen.“

Der Start ist gelungen. Zum Auftakt der Tennis-Hallensaison gab es für die Damenteams vom VfL Westercelle und der Celler TV Erfolge. Das VfL-Team besiegte in der Oberliga TSV Havelse mit 5:1. Mit dem gleichen Resultat beendete das CTV-Team die Landesliga-Begegnung mit TV Sparta 87 Nordhorn. Die zweite Westerceller Mannschaft kam in derselben Spielklasse zu einem 3:3 beim TC BW Papenburg.

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