Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Lokalsport Triathleten mit viel Aufregegung und Emotionen
Sport Sport regional Lokalsport Triathleten mit viel Aufregegung und Emotionen
13:57 09.08.2019
Drei äußerst zufriedene Finisher beim Glücksburger Ostsee-Triathlon (von links) Julian Schülke-Balke, Hans-Joachim Strehlau und Nico Gudra. Quelle: Jochen Strehlau
Anzeige
Celle

Der stimmungsvolle und ungemein spektakuläre Schwimm-Massenstart bildete den Auftakt zum Glücksburger Ostseeman über die Mitteldistanz. 500 Triathleten, unter ihnen auch die SVA-Starter Julian Schülke-Balke, Nico Gudra und Hans-Joachim Strehlau stürzten sich in die Fluten und brachten die 20,5 Grad warme Ostsee richtig zum Kochen. „Das war Aufregung und Emotion pur, jeder ambitionierte Triathlet sollte diese faszinierende Erfahrung einmal gemacht haben“, zeigte sich Hans-Joachim Strehlau begeistert. Und mit ihren Schwimmleistungen brauchten sich die Athleten des SV Altencelle wahrlich nicht zu verstecken. Trotz viel anfänglicher „Hauerei“ auf dem 2,1 Kilometer langen Rechteckskurs in der Flensburger Förde waren Schülke-Balke (Schwimmsplit 36:36 Minuten) und Strehlau (Split 37:50 Minuten) noch unter den 100 schnellstens Schwimmern.

Schmaler Radkurs mit vielen scharfen Kurven

Aber dann war es nicht einfach, sich auf dem schmalen Radkurs, der mit vielen scharfen Kurven und zahlreichen kurzen knackigen Steigungen und Abfahrten sehr anspruchsvoll war, zu behaupten. Auf der dreimal zu durchfahrenden 30 Kilometer-Runde war die Fahrerdichte durch die zusätzlichen Langdistanz- und Staffelstarter mit insgesamt 900 Triathleten einfach zu hoch. „Es gab zahlreiche schwere Stürze und viele Verletzte. Das war zum Teil ziemlich chaotisch“, erzählte Nico Gudra, der mit diesen Bedingungen von den Altencellern jedoch am besten klar kam. Mit der starken Radzeit von 2:32 Stunden für 90 Kilometer machte er eine Menge Boden gut. Auf der 21 Kilometer langen, abwechselungsreichen Laufstrecke zeigten sich dann die drei Altenceller in guter Verfassung und ließen nichts mehr anbrennen. „Ich hatte richtig gute Beine und bin die vielen kurzen, fiesen Steigungen in jeder der drei Laufrunden bestens hochgekommen“, berichtete Schülke-Balke. Er lief von den Altencellern mit 1:49 Stunden auch die schnellste Zeit und finishte in starken 5:09 Stunden auf dem 105. Platz. Nico Gudra folgte ihm in nur 5:11 Stunden auf Rang 116. Hans-Joachim Strehlau komplettierte das starke Gesamtergebnis des Altenceller Trios in 5:18 Sunden auf dem 141. Platz. (str)

Von Jochen Strehlau

Fit bei der Arbeit - Liegestütz für Fortgeschrittene
Audrey-Lynn Struck 09.08.2019
Heiko Hartung 08.08.2019
Heiko Hartung 07.08.2019