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Lokalsport Große Bälle, kurze Schläger – begeisterte Schüler aus Celler Land
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14:33 15.06.2018
Quelle: David Borghoff
Eschede

Wobei der Begriff Sportart eigentlich nicht ganz passend ist. Denn im Grunde genommen handelt es sich um eine vereinfachte Version des Tennis. Oliver Engst, einst Schulreferent des Niedersächsischen Tennisverbands, erklärt: „Wir reduzieren den Tennisplatz und die Schläger auf ein kindgerechtes Maß. Zudem machen wir die Bälle größer und vereinfachen die Regeln.“

Diese sind recht simpel. Wer es nicht schafft, den Ball unterhalb des Balkens durch zu spielen, schenkt seinem Gegner einen Punkt. Gleiches gilt, wenn der Ball das Querholz berührt. Mit Low-T-Ball wolle man allen Kindern die Chance geben, sich auch ohne Vorbildung an der Sportart Tennis zu versuchen, sagt Engst.

Acht Schulen aus den Landkreisen Celle, Lüneburg und dem Heidekreis traten zum Bezirksfinale an. Zuvor wurden schulintern das beste Mädchen und der beste Junge der jeweiligen Jahrgänge eins bis vier ermittelt. Grundsätzlich könne jede Grundschule am Wettbewerb teilnehmen. „Die einzige Voraussetzung ist, dass die Schulen einen Verein im Boot haben“, meint Ernst. Denn es ginge auch darum, etwas gegen die rückläufigen Mitgliederzahlen in deutschen Tennisvereinen zu unternehmen.

Im Vordergrund steht aber immer noch der Spaß. Stefanie Kaufmann betreut als Sportlehrerin die Grundschule Klein Hehlen. Sie war früher selbst aktive Tennisspielerin. „Die Kinder lieben diese Sportart. Sie freuen sich immer sehr, wenn wir die richtigen Low-T-Ball-Anlagen zum Trainieren bekommen“, sagt sie. Eine ihrer Schülerinnen ist die neunjährige Jana Kreie. Die Viertklässlerin spielt seit vier Jahren Hockey im Verein. Beim Low-T-Ball profitiert sie von ihrer sportlichen Erfahrung: „Die Übungen beim Hockey bringen viel Schlagkraft“, erzählt sie. Jana hat sich schon einmal im Vereinstennis versucht und möchte bald wieder mit der Sportart anfangen. Auch der zehnjährige Miran Carus von der Grundschule Wathlingen hat bereits Spielpraxis gesammelt. Das Training in der Schul-AG hat sich gelohnt. „Letztes Jahr konnte ich mich in meiner Klasse beim Low-T-Ball nicht durchsetzen.“ Doch in diesem Jahr sicherte er sich an seiner Schule den ersten Platz und durfte endlich am Finale in Eschede teilnehmen.

Von Sebastian Salpius

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