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Lokalsport Hochklassiger Abschied vom Tischtennis-Top-12-Turnier in Garßen
Sport Sport regional Lokalsport Hochklassiger Abschied vom Tischtennis-Top-12-Turnier in Garßen
20:52 13.08.2018
Von Uwe Meier
Quelle: David Borghoff (3), Christian Elvers, Oliver Knoblich (Archiv)
Garßen

Doch die sportlichen Leistungen gerieten am Turnierabend etwas in den Hintergrund. Denn gleichzeitig galt es an dem Abend Tschüss zu sagen, von einer Veranstaltung, die seit 40 Jahren einen festen Platz im Celler Turnierkalender hatte. Troschke hatte die Veranstaltung 1978 aus der Taufe gehoben. Jetzt aber meint der 75-Jährige, der gleichzeitig auch Vorsitzender des TTC Fanfarenzug Garßen ist, dass es genug ist – auch wenn es ihm nicht leicht fiele, das Turnier aufzugeben. Und so schwappte auch ein größere Portion Wehmut durch die Halle. Und natürlich bekam Troschke selbst dann doch noch das Prädikat „Extraklasse“ verpasst: Für seine Ideen, seinen Einsatz und für seine Organisation. „Das war schon sehr emotional“, gestand der Top-12-Macher anschließend ein.

Von Garßens Ortsbürgermeister Andreas Reimchen bekam der Top-12-Macher unter dem Applaus der Zuschauer für seinen Einsatz das „Garßener Oskarchen“ überreicht: „Du warst und bist ein Geschenk für unseren Stadtteil. Du hast nicht nur in Garßen Maßstäbe gesetzt“, so Reimchen in seiner Dankesrede. Und auch Hans-Karl Hack, stellvertretender Vorsitzender des Tischtennis-Kreisverbands, fand nur lobende Worte für Troschke: „Du hast in 40 Jahren viel bewegt. Und dabei bis du immer beweglich geblieben. Danke für deinen jahrzehntelangen Einsatz für den Tischtennissport.“

Troschke selbst war das fast schon ein wenig zu viel des Guten. Er freute sich einmal mehr darüber, ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld auf die Beine gestellt zu haben. Gänzlich ohne Probleme lief das Turnier allerdings nicht ab. Die beiden TuS-Spieler Hippler und Arne Hölter waren in Hannover hängen geblieben und fanden keinen Weg, nach Celle zu kommen. Kurzerhand setzte sich Christian Schipper ins Auto und holte die beiden aus der Landeshauptstadt. „Das Problem haben wir also auch lösen können“, so Troschke.

Und so wurde letztmalig in der Garßener Sporthalle Tischtennissport vom Feinsten geboten.

Im Halbfinale hatte sich Hippler gegen Nikolai Marek vom Oberligisten SC Markohe durchgesetzt. Lars Beismann, der bereits zum neunten Mal in Garßen dabei war, schaltete Hipplers Teamkollegen Arne Hölter in vier Sätzen aus.

Im Finale hatte dann auch Troschke noch einen aktiven Auftritt bei seinem Turnier. Er fungierte als Schiedsrichter. „Das mache ich ja schon einige Jahre“, sagte er. „Aber es war echt der Wahnsinn, mit welcher Geschwindigkeit und Härte da gespielt wurde. Die hatten echte super Schläge drauf.“ Von dem spielerischen Glanz ließ sich der routinierte Schiedsrichter schon etwas beeindrucken. „Ich habe manchmal gar nicht gesehen, ob der Ball noch die Platte berührt hatte“, gestand Torschke ein. Und dennoch: Ein würdiger Abschluss der Garßener Turnierreihe war es allemal. „Es ist sehr schade, dass es das Turnier nun nicht mehr geben wird,“ gestand Beismann nach seiner Finalniederlage ein. Es gibt wohl kaum jemanden, der ihm da nicht beipflichten wird.

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