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Lokalsport „Hoffentlich nicht zu spät angekommen“
Sport Sport regional Lokalsport „Hoffentlich nicht zu spät angekommen“
13:31 13.06.2010
Von Jürgen Poestges
Volleyball-Oberliga Männer mit TuS Bröckel Quelle: Peter Müller
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Celle Stadt

BRÖCKEL. Thorsten Knitter ist sich sicher: „Nach diesem Spieltag bin ich überzeugt davon, dass wir in der Oberliga angekommen sind. Hoffentlich aber nicht zu spät!“ Denn nach der 1:3 (25:17. 21:25. 14:25. 23:25)-Niederlage gegen den Tabellenführer USC Braunschweig II folgte der klare 3:0 (25:29, 25:23, 25:22)-Erfolg gegen den bis dahin Dritten VfL Wolfsburg. „Wir haben in beiden Spielen eine tolle mannschaftliche Leistung gezeigt“, freut sich der Teammanager der Volleyball-Herren des TuS Bröckel.

Im ersten Satz gegen Braunschweig haben die Gastgeber alles richtig gemacht. Knitter: „Da waren wir in allen Belangen überlegen, haben den Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck gesetzt.“ Und der Spitzenreiter leistete sich eher ungewohnte Schwächen im Angriff. Durchgang zwei war dann lange offen. Beim 13:13 leistete sich Bröckel dann eine kleine Schwäche-Phase. Braunschweig zog auf 17:13 davon, der Durchgang war gelaufen. Erst dann fand die junge Mannschaft des USC zu ihrem Spiel – das 25:14 im vierten Satz spricht eine deutliche Sprache.

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Aber davon ließen sich die Hausherren an diesem Tag auch nicht beeindrucken. „Wir hatten die Braunschweiger am Rande eines fünften Satzes“, sagt Knitter angesichts des 23:25 in Durchgang vier. „Und dann weiß ich nicht, ob wir sogar die Überraschung geschafft hätten.“

Gegen Wolfsburg setzten die Bröckeler dann alles das um, was sie sich vorgenommen hatten. Wobei ihnen entgegen kam, dass die Gäste mit lediglich sechs Spielern angetreten waren. „Das soll unsere Leistung aber nicht schmälern. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir die Partie verlieren könnten“, so Knitter. Selbst 3:10-Rückstand in Durchgang zwei und ein 9:11 im dritten Satz stoppte den TuS nicht. „Wir haben endlich einmal konsequent unsere Punkte ausgespielt und uns am Ende des Satzes die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen.“

Mit 6:18 Zählern haben die Bröckeler zwar immer noch die „rote Laterne“ in Händen. Aber es kommt neue Hoffnung auf den Klassenerhalt auf. Achter und Vorletzter ist VSG Hannover II, ebenfalls 6:18 Zähler. Und gegen die Hannoveraner geht es am nächsten Spieltag. Das Problem: „Wir haben jetzt schon wieder vier Wochen Pause. Das passt uns jetzt gar nicht in den Kram. Aber der Spielplan hat es nun mal so festgelegt“, sagt Knitter. Und so gilt seine Devise: „Wir sollten uns keine Gedanken um die Wichtigkeit der Partie machen. Wir sollten ganz locker in die Partie gehen. Das Hinspiel zu Hause haben wir gewonnen, es wird jetzt Zeit, mal ein Auswärtsspiel zu gewinnen.“

TuS Bröckel: Schröder, Hoffmann, Dall, Mohwinkel, Harding, Weber, Schwandt, Zawadil, R. Wehr, P. Wehr, Conrad, Zeitzmann, Birkefeld.