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Lokalsport Hoffnung und Leid liegen für Celler Ruderer dicht beieinander
Sport Sport regional Lokalsport Hoffnung und Leid liegen für Celler Ruderer dicht beieinander
14:56 03.08.2018
Von Katharina Baumgartner
BildunterschriftBildunterschrift Quelle: Christian Schwier
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Celle Stadt

Die 17-jährige Schülerin des Lotto-Sport-Internats in Hannover hatte sich gleich in ihrem ersten Jahr in der Altersklasse A (17/18 Jahre) mit dem Sieg bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Juni für die WM-Teilnahme in dieser Bootsklasse qualifiziert. Zusammen mit Patricia Schwarzhuber, Judith Engelbart (beide Team Nord West/Oldenburg), Elisa Patzelt (Lüneburg) und Landestrainer Tobias Rahenkamp (Hannover) bereitete sich die Mannschaft in den vergangenen Wochen zusammen mit den anderen Bootsklassen des Deutschen Ruderverbandes (DRV) unter der Leitung von Bundestrainerin Sabine Tschäge in Berlin-Grünau auf die WM vor.

Insgesamt schickt der DRV 14 Bootsklassen an den Start und gehört damit auch im Nachwuchsbereich zu den stärksten Nationalmannschaften. Der Vierer ohne Steuermann wurde bereits für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 in das Programm aufgenommen, so dass von einer hohen Leistungsdichte auch bei den Juniorinnen in diesem Jahr auszugehen ist. "Das Erreichen des A-Finals wäre daher schon ein gutes Ergebnis für die Mannschaft um Stina Röbbecke", sagt Landes- und CRV-Vereinstrainer Klaus Scheerschmidt.

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Peter Kluge verpasst Einzug ins EM-Finale: Der Traum von einer EM-Medaille im schottischen Glasgow ist für den 28-jährigen Athleten vom Celler Ruderverein ausgeträumt. Enttäuschung stand nach dem Hoffnungslauf in den Gesichtern der Besetzung des deutschen Männer-Vierers ohne Steuermann geschrieben: Nach Platz vier im Vorlauf am Donnerstag ruderten Felix Brummel, Nico Merget, Peter Kluge und Felix Drahotta gestern auch in ihrem zweiten EM-Rennen nur als viertes Boot über den Zielstrich. In 6:03,53 Minuten verpasste der DRV-Vierer den für den A-Final-Einzug nötigen zweiten Platz um fast drei Sekunden. Entgegen der eigentlichen Aufgabe, vorne mitzurudern, fanden die Jungs von Trainer Tim Schönberg bei beiden Läufen nicht ins Rennen. Als Vierter des zweiten Hoffnungslaufs verpasste das deutsche Quartett das heute stattfindende A-Finale (13 Uhr) und muss stattdessen um 10.48 Uhr zum Kampf um die ungeliebten Plätze sieben bis zwölf antreten.