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Lokalsport Im Doppel gibt es keine Verlierer
Sport Sport regional Lokalsport Im Doppel gibt es keine Verlierer
17:03 10.09.2018
Von Christian Link
Tanja Habel (Foto) vom BSV Celle konnte sich gegen Sandra Frosch aus Hoffeld nur zwischenzeitlich eine Führung herausspielen. Quelle: Christian Link
Celle

Denn die Turnierleitung der Deutschen Tischtennis-Meisterschaften für Menschen mit geistiger Behinderung zeigte sich großzügig: Alle Teams, die es in den beiden Doppel-Wettbewerben nicht ins Finale schafften, wurden als Drittplatzierte gewertet.

"Die Stimmung war sehr gut, es haben sich alle wohl gefühlt", sagt Cheforganisator Bernhard Kauffmann vom Behindertensportverein (BSV) Celle und freut sich über ein makelloses Turnier. Zwei Tage lang hatten insgesamt 40 Tischtennis-Spieler mit Handicap in der HBG-Halle um die Titel gekämpft. Dabei stießen die Ausrichter vom BSV auf unerwartete Schwierigkeiten: Wegen gleichzeitig angesetzter Ranglistenturniere konnte der Deutsche Behindertensportbund (DSB) nicht genügend Schiedsrichtern stellen. Glücklicherweise sprangen kurzfristig mehrere Jugendspieler vom VfL Westercelle ein und zählten die Punkte.

Erwartungsgemäß siegten im Einzelwettbewerb der Herren die Favoriten aus Süddeutschland: Florian Harting (Bayern) holte die Goldmedaille vor Tobias Thomas (Saarland) und Dirk Hartmann (Hessen). Als einziger Celler schaffte es Hans Walter Glomm in die Endrunde und kam auf Platz 14. "Die Trauben hingen in diese Jahr sehr hoch", sagt Kauffmann. Für seinen Vereinskamerad Glomm sei aufgrund von Trainingsrückstand und Hüftproblemen nicht mehr drin gewesen. Die BSV-Spieler Oliver Lanz, Heiko Armbrust, Florian Zettelmeyer und Deniz Tas kamen auf Rang 20 bis 24.

Bei den Damen gewann Susanne Quade gegen Miriam Jörgens das rein nordrhein-westfälische Finale. Bronze holte Anne Weiglein (Bayern). Als beste Cellerin erreichte Ivonne Hardam den sechsten Platz. Rang 10 und 11 gingen an ihre BSV-Kameradinnen Tanja Habel und Dagmar Glomm.

Im Herren-Doppel hatten das Celler Duo Zettelmeyer/Glomm gegen die späteren Sieger Alexandros Kalpakidis und Tobias Thomas (Baden-Württemberg/Saarland) in der zweiten Runde mit 0:3 keine Chance. Auch die anderen drei BSV-Männer erreichten nicht das Viertelfinale. Das Damen-Duo Glomm/Hardam scheiterte mit 1:3 ebenfalls in Runde 2 an den späteren Goldgewinnern aus Oberhausen: Miriam Jörgens und Angelika Peters.

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