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Lokalsport Dukes Celle scharren mit den Rollen
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17:26 19.03.2019
Von Heiko Hartung
Christoph Pralle (Mitte) kann nicht mehr regelmäßig für die Dukes Celle in der Inline-Skaterhockey-Landesliga auflaufen. Auch die Kapitänsbinde gab der Topscorer ab. Quelle: Rüdiger Pralle
Celle

Langsam geraten die „Herzöge“ wieder ins Rollen: Die Inline-Skaterhockey-Asse der Dukes Celle starten in gut einer Woche in die Saison der Landesliga Nord. Vier neue Spieler, drei Abgänge – das Gesicht der Dukes hat sich vor dem Punktspielauftakt am Sonntag, 31. März, 12 Uhr, in der Alten Burghalle gegen die Hannover Hurricanez kräftig gewandelt. Und auch sonst ist nicht alles beim Alten geblieben.

Christoph Pralle übergibt Kapitänsbinde an Benjamin Weseloh

So werden die Dukes von einem neuen Kapitän aufs Spielfeld geführt: Christoph Pralle übergibt das Amt nach fünf Jahren an seinen bisherigen Vize Benjamin Weseloh. Zusätzlich übernimmt Justus Fritzsch das Amt des Spartenleiters für den Bereich Inline-Skaterhockey, das bisher ebenfalls durch Pralle besetzt war.

Teamleiter Bastian Ringler ist optimistisch: „Wir versuchen die Playoffs zu erreichen. Wir haben keinen Druck, der liegt in diesem Jahr eher bei den anderen Mannschaften.“ Doch Weseloh prophezeit seinem Team eine schwierige Saison: „Wir wollen oben mitspielen, sind durch die Abgänge allerdings stark geschwächt“, meint der neue Spielführer. Denn die Konkurrenz ist groß: „Hannover und Engelbostel sehe ich in diesem Jahr wieder als Favoriten. Und mit Göttingen ist ein gutes neues Team dabei“, so der 27-Jährige.

Topscorer Pralle nur noch in Ausnahmefällen dabei

Neben dem langjährigen Topscorer Pralle, der nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung stehen wird, hinterlässt Mathias Meczurat die größte Lücke. Der Stürmer wurde in 43 von 59 Spielen für die Dukes eingesetzt und trug mit seinen 60 Toren und 55 Vorlagen maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des jungen Vereins bei. „Meczurat wird das Jahr im Ausland verbringen und danach hoffentlich wieder zur Verfügung stehen“, sagt Weseloh. Timo Ahlvers (drei Einsätze für die Dukes) verlässt das Team aufgrund einer Verletzung.

Mit Sascha Linke kehrt ein alter Bekannter zu den Dukes zurück. Zuletzt war Linke im Eishockey bei den Kojoten Erfurt und dem ASV Altona in Hamburg aktiv. Nun zog es den Ingenieur zurück in seine Heimatstadt, wo ihm die Umstellung von Puck auf Ball und die veränderte Spielfeldgröße anfängliche Probleme bereiteten. Trotzdem strotzt der Neuzugang vor Selbstbewusstsein: „Ich trete immer an, um Meister zu werden. Viele alte Weggefährten wissen wie man Titel holt“, so Linke.

Wolfsburger Torwart versucht sich als Feldspieler

Des Weiteren verstärkt Timo Weide den zwölfköpfigen Kader. Der gelernte Goalie wechselt aus Wolfsburg in die Herzogstadt, wird die Celler allerdings als Feldspieler unterstützen. Weseloh: „Wir sind mit vier Torhütern bestens ausgestattet.“

Auch Daniel Strazok stößt neu dazu. Der 27-jährige probiert sich beim Inline-Skaterhockey erstmals auf Vereinsebene aus, sammelte aber Erfahrungen beim Spiel auf der Straße. Aktuellster Zugang ist Sven Ketel, der bis zur Auflösung des Vereins 2015 bei den Hannover Hotshots spielte. „Dort war er einer der Leistungsträger“, weiß Weseloh.

Auftakt gegen Hannover Hurricanez wird kein Zuckerschlecken

Die Vorbereitung lief für die Herzöge eher durchwachsen. Während die Dukes bei den Partien gegen Teams aus der Regional- und Bundesliga das Nachsehen hatten, setzten sie sich gegen die Mannschaften aus der eigenen Liga durch.

Der Auftakt gegen die Hannover Hurricanez wird kein Zuckerschlecken: Der amtierende Vizemeister ist nach dem Aufstieg der Wunstorf Lions ein heißer Kandidat auf den Meistertitel. Die Historie der beiden Teams verspricht allerdings eine enge Partie. „Die letzten Begegnungen wurden erst in den letzten Minuten entschieden und verliefen weitestgehend ausgeglichen“, erinnert sich Weseloh.

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