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Lokalsport Judoka des SV Nienhagen räumen ab
Sport Sport regional Lokalsport Judoka des SV Nienhagen räumen ab
14:23 05.02.2018
Judoka Mia Buchholz (rechts) vom SV Nienhagen gewann - einen U18-Landesmeistertitel in ihrer Gewichtsklasse. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Nienhagen

In der Klasse der unter 15-Jährigen erkämpfte sich Leonie Zeller den Titel der Landesmeisterin, Landesvizemeisterin wurde Sophia Stanley. Bronzemedaillen erhielten Tiara Bettels, Svea Teßmer, Nia Bößmann und Noah Brennecke. Damit qualifizierten sich diese sechs Kämpfer auch für die Norddeutschen Einzelmeisterschaft (NDEM) U15 am 10. und 11. Februar in Oldenburg. Mit Yegor Shcherbyna ist in dieser Woche sogar noch ein siebter Nienhäger in diesen Wettkampf nachgerückt.

Und auch die älteren Kämpfer waren erfolgreich. Landesmeister der U18-Jährigen wurden in ihrenb jeweiligen Gewichtsklassen Michelle Käckenmeister, Mia Buchholz, Anna Monta Olek und Veysel Ayas. Pascal Reichhardt erkämpfte sich einen Vizemeistertitel.

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Bei den U21-Jährigen wurde mit Bengt Schulz ebenfalls ein Nienhäger Landesmeister, zum Landesvizemeister reichte es in dieser Altersklasse für Lucas Fejfar. Damit haben sieben Mitglieder des SV Nienhagen die Qualifikation zur NDEM U18/U21 am 17./18. Februar in Hannover geschafft.

Mit guten Platzierungen überzeugten noch weitere Judoka des SVN: Islam Ahmatov erreichte mit guten Techniken Platz fünf in der U15. Auch Jana Beister, Jessica Ludwig, Nina Baars und Tom Fuchs zeigten als einige der jüngsten Teilnehmer dieser Altersklasse starke Kämpfe auf der Judomatte und bewiesen einmal mehr ihren Kampfgeist.

„Meister der Herzen“ in der U18 sind für Trainer Edling Jakob Hermann und André Manuel Ndombaxi. Sie hätten ein starkes Turnier gekämpft, aber viel Lospech und fragwürdige Kampfrichterentscheidungen über sich ergehen lassen müssen. „Wenn es neue Regeln gibt, wird von Trainern und Sportlern erwartet, dass wir gleich darauf reagieren. Kampfrichter bekommen aber erst eine halbjährige Schulung. Da kann es manchmal zu Konflikten kommen, das ist dann ärgerlich“, erklärt er.

Erwähnenswert sei außerdem Salhi Ayas der in seinem ersten U18-Jahr ebenfalls sehr gut gekämpft habe, aber leider ohne vordere Platzierung das Turnier beendete. „Aber“, so Edling, „auch jede Niederlage bringt uns weiter nach vorne.“

Von Lea Kraft

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