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Lokalsport Kein Nachfolger für Faßberger Kinderturnen in Sicht
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17:18 07.03.2018
Von Katharina Baumgartner
Faßberg

Trotz intensiver Suche hat sich noch kein Nachfolger gefunden. Und der Entschluss Röttgers, die in diesem Monat 70 wird, scheint unumstößlich. „Ich habe mir schon vor Jahren diese Grenze gesetzt“, sagte die gebürtige Kielerin Röttger kürzlich.

Wenn sich nicht in letzter Minute noch etwas tut, ist am 13. März also tatsächlich Schluss, bestätigt Spartenleiterin Kerstin Speder und erklärt: „In der Vergangenheit hat sich oft und in ähnlichen Situationen unmittelbar vor dem Aus oder selbst wenn die letzte Stunde gewesen ist, noch eine gute und erfreuliche Lösung gefunden. Leider kann man das nicht vorhersehen.“

Seit Mitte der 1970er Jahre bietet der ASV Faßberg ein Turnangebot für Kinder im Grundschulalter an. Die Turnstunde beinhaltet beispielsweise das Turnen an Großgeräten oder auch die Bewältigung von verschiedenen Spiellandschaften. Im Fokus steht das Trainieren von Gleichgewichtssinn, Beweglichkeit und Koordination, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll.

Sollte es keine Rettung in höchster Not geben, täte das Speder sehr Leid. „Ein vielfältiges Sportangebot für Kinder aller Altersgruppen liegt mir besonders am Herzen – lässt sich aber nicht erzwingen und ehrenamtliche Arbeit ist wohl auch nicht mehr so gefragt“, sagt sie.

Und so würde auch eine „seit rund 40 Jahren gewachsene Tradition im ASV Faßberg“ wegbrechen. Mit unschönen Folgen: Das Angebot sei schließlich „ein Ausgleich für den Bewegungsmangel, den die Schulzeit und zunehmende ,Digitalisierung‘ mit sich bringt“. Auch die Integration beispielsweise von Flüchtlingskindern oder den französischen Mitbürgern würde in Mitleidenschaft gezogen.

Was müsste die neue Übungsleitung mitbringen? „Die wichtigste Qualifikation ist der Spaß an der Sache an sich. Also man sollte gerne mit Kindern arbeiten und Freude daran haben die Kinder sinnvoll sportlich zu beschäftigen“, sagt Speder. „Alles andere findet sich dann fast von selbst.“ Der Erwerb des Übungsleiterscheins wird beispielsweise vom Verein getragen. Und auch eine Unterstützung bei der Aufgabe sei gegeben sowie auch die Bereitschaft Urlaubsvertretung zu übernehmen – Röttger selbst würde in so einer Situation sogar noch einmal einspringen.

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