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Lokalsport Klarer Sieg für MTV Müden im Kreisderby gegen Celle
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18:21 12.03.2018
Frei durch: Müdens Dennis Hüsken (am Ball) setzt gegen HBV-SchlussmasnnSergej Lutz (rechts) zum Torwurf an. Im Hintergrund Justus von Bothmer. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle. MTV Müden –HBV 91 Celle30:18 (15:9)

Müden begann konzentriert und mit gnadenlosem Tempo, das die Gäste vom HBV schlichtweg überforderte. Während die Celler massive Probleme mit Müdens Deckung hatten, baute der MTV im Gegenzug über eine starke zweite Welle die Führung rasch aus und führten bereits in der siebten Minute mit 7:1.

Dann steigerte sich der HBV ein wenig, beim MTV zog sich Kollege Schlendrian um. Dennoch behielt Müden im zweiten Durchgang den Abstand zum HBV und vergrößerte den Vorsprung in den letzten zehn Spielminuten durch gut herausgespielte Aktionen. „Wir haben heute eine ordentliche Leistung abgerufen und das trotz des kurzfristigen Ausfalls von Steffen Müller (Grippe). An der Stabilität und Konstanz hätten wir zwischendurch noch arbeiten können“ sagte MTV-Coach Markus Haydl. „Dann wäre das Ergebnis höher ausgefallen. Im Großen und Ganzen trotzdem ein Lob für unser Team.“

Die HBVer, denen kurzfristig auch noch Matthias Reinbold sowie Benjamin Kaplick ausfielen und Luis Meyer angeschlagen in die Partie ging, fehlten die Alternativen. Da nutzte auch die zwischenzeitliche Steigerung nichts. Einfache Fehler, auch im Gegenstoß machten es schwerig, dran zu bleiben. Gute Noten verdienten sich lediglich die beiden HBV-Torhüter Robert Schucht und Sergej Lutz.

MTV Müden: Jablonski, Zywicki, Pickhardt im Tor; Laubenstein (6), Erdt, D. Hüsken (je 5), Ahrenbeck (4), Friedhoff, Worthmann (je 2), von Bothmer (1), Eilmes.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht im Tor; Meyer (6), König, Premper (1), Schulig (2), Hinrichs, Sievert, Schünemann, Jahns (1), Nciri (8/1).

MTV Soltau II –TuS Bergen24:27 (16:11)

„Wir haben das Spiel gewonnen, das ist erstmal das Wichtigste“, sagte der erleichterte Daniel van Frayenhove nach einer merkwürdigen Partie. Denn 19 Zeitstrafen sprechen ja eigentlich für ein hartes Spiel – das war es aber nicht. Die Teams bekamen nämlich für „alles“ Zeitstrafen.

In der ersten Halbzeit spielte TuS Bergen zudem Überaus schwach, lagen zurecht zurück. Doch nach der Pause besann sich Bergen endlich auf die eigenen Stärken, kämpfte und verteidigte viel besser, so dass die Grün-Weißen das zerfahrene Spiel noch gewännen. Matchwinner war diesmal der ganz starke Andre Libera im Tor.

TuS Bergen: T. Schack, Libera, Lühmann – Bothe, Stangenberg, Becker (4), Brodde (9/5), Rodehorst (5), Blancbois (3), Heins (1), Lühmann, Brammer (5).

Von Stefan Mehmke

Nach dem 34:13 Sieg gegen die HSG Heidmark II ist der SV Altencelle wieder Tabellenführer der Handball-Landesliga der Frauen. Das Spiel des TSV Wietze gegen die HG Winsen (Luhe) wurde kurzfristig verlegt. Der SV Garßen-Celle II besiegte nach großem Kampf den HV Lüneburg mit 21:20. Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne trennte sich vom MTV Eyendorf 17:17-Unentschieden, während die HSG Lachte-Lutter beim MTV Embsen die einkalkulierte Niederlage hinnehmen musste.

12.03.2018

Das tolle Wetter am Sonntag hat den nahenden Frühling bereits erahnen lassen. Zum Barfußlaufen lud es jedoch nicht ein. Katrin Schütz ließen ihre drückenden Schuhe jedoch keine andere Wahl. Beim 36. Celler Wasa-Lauf überquerte sie nach 15 Kilometern mit ihren Schuhen in der Hand die Ziellinie an der Stechbahn in der Innenstadt. „Nach etwa zwei Kilometern habe ich gemerkt, dass die ganz schön scheuern“, sagt die 42-jährige Hänigserin. Weitere neun Kilometer hielt sie in ihren zu fest geschnürten Tretern durch. Dann wurden die Schmerzen zu groß. Also hatte sie zwei Möglichkeiten, wie sie sagt: Aufgeben oder die Schuhe ausziehen. „Aufgeben geht nicht“, so die ehrgeizige Hobbyläuferin. Kurzerhand nahm sie also ihre Schuhe und danach die Beine in die Hand und legte die letzten vier Kilometer zurück – auf Socken. „Bei dem Pflastersteinen merkt man das ganz schön“, sagte Schütz mit einem Lächeln. Sie kam zwar erschöpft, aber glücklich und zufrieden ins Ziel.

Michael Ottinger 12.03.2018

Sie wären am so gerne mit einer Medaille im Handgepäck von den U21-Europameisterschaften aus Minsk nach Frankfurt am Main zurückgeflogen, doch dieser Wunsch wurde in der Hauptstadt Weißrusslands nicht zur Realität. Tobias Hippler und Nils Hohmeier vom Tischtennis-Drittligisten TuS 92 Celle fehlten im Doppel-Wettbewerb zwei Siege zum Sprung auf das Podium.

12.03.2018