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Lokalsport Im Derby nicht unterbuttern lassen
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14:23 18.01.2019
Aylina Maya will es mit dem TuS Oldau-Ovelgönne im Derby der Altenceller Oberliga-Reserve das Leben möglichstschwer machen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Handball-Landesliga der Frauen steht am Sonntag das Duell zwischen dem SV Altencelle II und TuS Oldau-Ovelgönne im Mittelpunkt des Interesses. Die HSG Lachte-Lutter will versuchen, auch beim TSV Wietzendorf zu punkten.

SV Altencelle II – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 18.30 Uhr)

Mit 8:12 Punkten führt der auf Platz sechs liegende Aufsteiger aus Altencelle die untere Tabellenhälfte an. Doch den Fünf-Punkte-Rückstand auf den Ligafünften MTV Eyendorf will der SVA unbedingt verkürzen. „Wir spielen in eigener Halle gegen einen Gegner, der weder mehr Erfahrung hat als wir, noch von der Spielstärke als besser zu einzuschätzen ist. Da muss unbedingt ein Sieg her“, unterstreicht SVA-Trainerin Luisa Grimm.

Und die Voraussetzungen dafür, dass der SVA die Punkte in der HBG-Halle behält, sind gut. Grimm blickt auf eine sehr engagierte Trainingsarbeit der vergangenen Woche zurück. „Die Einstellung und die Motivation meiner Spielerinnen passen. Und in einem Derby legt ja jeder noch ein paar Prozente drauf. Zudem können wir personell aus dem Vollen schöpfen“, sagt die SVA-Trainerin.

Und sollten die Gäste aus Oldau Härte ins Spiel bringen, so will man sich davon aufseiten des SVA nicht provozieren lassen. „Wir werden das auf faire Art und Weise lösen. Oldau wird uns nicht unterbuttern“, ist sich die SVA-Trainerin sicher.

Doch angesichts der bisher fairen und unauffälligen Spielweise der Oldauerinnen sind derartige Befürchtungen wohl unbegründet. Oldaus Trainer Freddy Hövermann hingegen, der vorher noch mit dem SVA-Herrenteam in Wittingen unterwegs ist, sieht sein Team in der HBG-Halle nicht chancenlos. „Ich weiß zwar noch nicht genau, wer aufläuft, aber wenn wir über 60 Minuten unser volles Leistungsvermögen abrufen, ist ein Sieg durchaus möglich“, so Hövermann. Er befürchtet jedoch, dass der SVA die eine oder andere Spielerin aus dem Oberliga-Kader einsetzen könnte.

TSV Wietzendorf – HSG Lachte-Lutter (Sonntag, 17 Uhr)

Das im Abstiegskampf enorm wichtige Spiel bei der HSG Elbmarsch haben die Lachendorferinnen am vergangenen Wochenende für sich entschieden. Das tat dem angeknacksten Selbstvertrauen der Rot-Weißen gut und sollte der HSG auch für die nun anstehende Aufgabe in Wietzendorf frische Kräfte verleihen.

Die Gastgeberinnen weisen wie die HSG sechs Punkte auf, haben aber ein Spiel weniger ausgetragen. „Wir sind im Moment ein wenig im Aufwind. Warum sollte uns mit einer ähnlich guten Leistung wie in Elbmarsch nicht auch in Wietzendorf ein Punktgewinn gelingen?“, so HSG-Trainer Holger Heinrich.

Mit einem weiteren Sieg wäre die HSG nämlich die ärgsten Abstiegssorgen vorerst los. Doch in der engen und meist gut gefüllten Wietzendorfer Sporthalle hat es jedes Gästeteam schwer. Vor allem dann, wenn die schnelle Denise Wollny, beste TSV-Torschützin, einen guten Tag erwischt.

Von Jochen Strehlau

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