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Lokalsport Jüngstes Team bleibt auf Kurs
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17:22 15.01.2019
Von Uwe Meier
Kurz nach dem Ende der Bundesliga auf internationaler Bühne erfolgreich. Ziemlich genau nahm es Sportschützin Melissa Ruschel vomSV Wieckenberg beim Grand Prix im tschechischen Pilsen mit dem Luftgewehr. In Vorbereitung auf die deutsche EM-Qualifikation, die am 26./27. Januar in München ausgeschossen wird, zeigte sich die 18-jährige Wieckenberger Bundesligaschützin eine gute Form. In zwei Wettbewerbe gegen die internationale Konkurrenz, die in der Hauptsache aus den besten Luftgewehrschützinnen aus dem Gastgeberland und Polen stammten, qualifizierte sich beide Male für das Finale. Dort sorgte Ruschel mit einem ersten und einem zweiten Platz für Topergebnisse. Die gilt es nun in München zu bestätigen, um sich im Wettkampf der besten acht deutschen Juniorenschützinnen für die Europameisterschaften zu qualifizieren, die im März im kroatischen Osijek ausgeschossen werden. (uwi) Quelle: Oliver Knoblich
Wieckenberg

„Nach der Saison ist vor der Saison“, lautet eine altbekannte Weisheit. Das gilt auch für die Luftgewehrschützen des SV Wieckenberg. So ganz hatte es für sie in der kürzlich beendeten Saison mit der Umsetzung des erhofften Ziels zwar nicht geklappt, doch deshalb wird beim SVW die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen. Als Tabellensiebter der Bundesliga Nord fehlten ein paar Punkte, um sich für die Finalrunde der besten acht Teams am 2. und 3. Februar in Paderborn zu qualifizieren. „So dicht, wie in dieser Saison, waren wir aber noch nie am Finale“, sagt Wieckenbergs Teammanager Horst-Dieter Ruschel rückblickend.

Beste Bundesligabilanz eingefahren

Mit 12:10 Zählern sorgte die jüngste Bundesligariege in ihrer vierjährigen Erstligageschichte immerhin erstmals für ein positives Punktekonto. „Wir sind mit den Leistungen des Teams zufrieden. Alle haben sich enorm gesteigert“, sagt er Teammannager. Die durchschnittlich erzielten 393 Ring der Wieckenberger Schützen gehören in der Nordgruppe zu den Topwerten. Ein bisschen Unzufriedenheit lässt Ruschel aber dann doch noch durchklingen. „Gegen Braunschweig und Wissen haben wir etwas leichtfertig Siege verschenkt. Das hätte nicht sein müssen.“ Es geht also noch besser. Das sieht Ruschel ähnlich. „Dann schaffen wir es eben beim nächsten Mal“, sagt er. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft.“

Unveränderter Kader mit einem Neuzugang

Warum auch nicht? Immerhin kann der Cheforganisator aus Wieckenberg schon einmal ein paar Eckdaten für die kommende Saison vermelden. Wenn die SVW-Riege Ende September den nächsten Anlauf startet, wird sie es in nahezu unveränderter Formation tun. „Das Team bleibt zusammen“, erklärt Ruschel. Dazu gehören auch die beiden ausländischen Schützen Stine Nielsen aus Dänemark und der Norweger Henrik Larsen. Zudem kündigt Ruschel einen Neuzugang an. „Wir werden uns mit einem jungen deutschen Schützen verstärken“, sagt er, ohne derzeit einen Namen nennen zu wollen. „Den werden wir nach Absprache erst nach der Endrunde bekannt geben, bei der er erst noch im Einsatz ist“, so Ruschel. So viel sein dennoch schon einmal verraten: Er ist 21 Jahre alt und wird wohl auf den Positionen drei, vier oder fünf zum Einsatz kommen. Mit seinen Leistungsstand würde er gut ins Gesamtgefüge der Mannschaft passen.

Poltermann folgt auf Friedemann

Eine weitere Änderung gibt es auf der Trainerposition. Enrico Friedemann wird den Posten des Cheftrainers an Norbert Poltermann abgeben. „Enrico ist als Nationaltrainer in der Schweiz zu stark eingebunden, um zu unseren Wettkämpfen immer vor Ort sein zu können“, erzählt Horst-Dieter Ruschel. „Die Entfernung ist einfach zu groß.“

Poltermann ist bei den Wieckenbergern allerdings kein unbeschriebenes Blatt. Der ehemalige niedersächsische Landestrainer betreute das SVW-Team bereits in den vergangenen Jahren. Bereits in der abgelaufenen Saison hatte er Enrico Friedemann an vier Wettkampfwochenende vertreten. Zuvor war Poltermann als Landestrainer maßgeblich an der sportlichen Entwicklung der Wieckenberger Schützinnen beteiligt. „Er hat die Mädels mit groß gemacht“, so Teammanager Ruschel. Ganz aus der Welt sei sein Vorgänger Friedemann ohnehin nicht. „Das möchte er nicht und das möchten wir nicht. Er wird uns weiterhin beratend zur Seite stehen.“

Das Team steht – jetzt braucht Ruschel „nur“ noch den Etat für die Saison zusammenzubringen. Bis zum Frühjahr soll das möglichst eingetütet sein. „Für einen kleinen Verein wie den SV Wieckenberg ist es gar nicht so einfach,“, so Ruschel, der dafür nach eigener Aussage ziemlich viel auf Achse ist. Aber dafür wartet als Lohn ja dann vielleicht am Ende der nächsten Saison der Einzug in die Finalrunde.

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