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Lokalsport Nienhäger Judoka beweisen Kampfgeist
Sport Sport regional Lokalsport Nienhäger Judoka beweisen Kampfgeist
16:56 13.03.2018
Von Heiko Hartung
Das Nienhäger Judo-Team mit (von links) Trainer Denis Pichereau, Mia Buchholz, Anna Monta Olek, Michelle Käckenmeister und Trainer Maik Edling. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Nienhagen

So musste Käckenmeister bei der ersten Begegnung erst wieder in den Kampf zurückfinden, nachdem Ihr ein Ippon (direkter Sieg) im Nachhinein wieder aberkannt worden war. Sie ließ sich davon nicht beeindrucken, brachte ihre Gegnerin mit einer Wertung erneut zu Boden und beendete den Kampf mit einem Haltegriff. Im Halbfinale wurde sie von ihrer Gegnerin überrascht und musste in der Trostrunde weiterkämpfen. Im „kleinen Finale“ setzte sie sich durch und gewann Bronze.

Olek dominierte die ersten Kämpfe, die sie alle vorzeitig gewann. „Im Halbfinale traf sie auf eine ebenbürtige Gegnerin“, berichtet Edling. Erst kurz vor Ende der offiziellen Kampfzeit gelang der Schülerin die entscheidende Wertung. Im Finale musste sich Olek ihrer Gegnerin geschlagen geben, erzielte mit ihrer Silbermedaille aber das beste Ergebnis der niedersächsischen Damen.

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Mia Buchholz, die als dritte Nienhägerin in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm ins Rennen ging, traf gleich im ersten Kampf auf die spätere Deutsche Meisterin in dieser Gewichtsklasse und musste sich trotz starkem Auftreten geschlagen geben.

Bei der Norddeutschen Meisterschaft der Herren tags zuvor hatte Veysel Ayas in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm gute Leistungen erbracht. Auch in Herne entschied er zunächst einen Kampf für sich. „Insgesamt konnte Veysel aber nicht an die gute Form anknüpfen“, sagte Edling. Er und sein Trainerkollege Denis Pichereau waren trotzdem sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge.

Heiko Hartung 13.03.2018
Heiko Hartung 13.03.2018
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