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Lokalsport Nienhägerin Maike Höner schwimmt zum deutschen Meistertitel
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13:38 29.06.2018
Von Katharina Baumgartner
Nach Gold bei den Deutschen Masters-Meisterschaften visieren Schwimmerin Maike Höner und Trainer Ole Bedey nun die Deutschen Meisterschaften an.  Quelle: Mirko Seifert
Nienhagen

Osnabrück. Über die Sprintstrecke 50-Meter-Schmetterling ließ Höner die Konkurrenz in der Altersklasse 20 hinter sich und sicherte sich mit einer Zeit von 28,75 Sekunden den Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse. „Das ist ihre Schwerpunktdisziplin“, sagt SVN-Trainer Ole Bedey. Zugleich bedeutete dies nicht nur den Titelgewinn, sondern auch das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin (19. bis 22. Juli). Weiteres Edelmetall holte sich die Studentin über die doppelte Distanz, mit einer Zeit von 1:05,56 Minuten erreichte sie den dritten Platz über 100-Meter-Schmetterling. Eine weitere Bronzemedaille konnte sich Höner nach ihrem Wettkampf über 200-Meter-Lagen mit einer Zeit von 2:27;26 Minuten um den Hals hängen.

Die Sommerferien verbringt die Studentin der Universität North Carolina in Deutschland. Doch diese Zeit steht für die 19-Jährige ganz im Zeichen von Training. „Sie ist ehrgeizig und zielstrebig“, sagt Bedey, der sie seit acht Jahren betreut. Auch der Trainer war in die Entscheidung involviert, wie Höners Schwimmkarriere weiter verläuft. Die Vereinbarkeit von Sport und Ausbildung habe im Fokus gestanden, daher sei die Option, den Schritt in den deutschen Profisport zu wagen, nicht gezogen worden. „In den Staaten bekommt der Sport eine andere Anerkennung“, erklärt der Coach. Denn der Leistungssport in den USA ist auf Amateurebene an den Universitäten und Colleges angesiedelt. Die meist hoch professionell ausgerichteten Sportteams sind Aushängeschilder der jeweiligen Hochschulen. Die Uni- und Trainingszeiten seien aufeinander abgestimmt. Durch ein Stipendium werden die anfallenden Kosten übernommen. „Die Unigebühren können im Jahr schon bei 30.000 US-Dollar liegen“, weiß Bedey. In Deutschland sei das Thema Sportförderung hingegen schwierig.

Angefangen von der 25-Yard-Bahn bis hin zur medizinischen Versorgung, befinde sich sich das Training in den USA jedoch auf einem anderen Niveau als in Deutschland. Der Einstieg ins Heimtraining sei immer eine Herausforderung. „Die Amis trainieren anders. Da müssen wir immer etwas aufarbeiten“, so der SVN-Coach. Ab März gelte es die Grundlagen für die dreimonatige Heimsaison aufzubauen.

„Mutig“, das sei Höners Entscheidung, in die USA zu gehen, gewesen. Dies beschreibe auch ihre Persönlichkeit, äußert sich der Trainer über seinen Schützling. Sie sei aber auch eine treue Seele. „Jeden Tag Training über die Jahre hinweg, wir haben viel gesehen, sind so viel gemeinsam gereist. Sie ist wie mein zweites Kind“, resümiert Bedey. Da sage man als Trainer nicht einfach „Tschüssikowski“.

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