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Lokalsport Pechsträhne für Celler Motorrad-Sportler
Sport Sport regional Lokalsport Pechsträhne für Celler Motorrad-Sportler
18:22 11.09.2018
Von Christian Link
Für Mario Mantai (links) und Thorsten Hohnemann waren in der Saison vom Pech verfolgt. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Die beiden Motorrad-Rennfahrer im Dienst des Hannoverschen Motorsport Club (HMC) blicken auf einen verkorksten Sommer zurück. Nachdem das HMC-Racing-Team 2017 die deutsche Langstreckenmeisterschaft noch klar dominierte, gelang den Fahrern in diesem Jahr bisher kein einziger Sieg.

Die Pechsträhne für die HMC-Piloten begann schon beim Auftaktrennen für den DMSB Langstrecken Cup 2018 in Hockenheim. Nach einem Sturz von Teamkamerad Christoph Pudlo, der danach verletzt ausfiel, starteten Hohnemann und Mantai mit fast acht Runden Rückstand ins Rennen. Den beiden Cellern gelang jedoch eine fulminante Aufholjagd: Nach 1000 Kilometern Renndistanz und fast acht Stunden Fahrzeit landete das HMC-Team auf Platz 5 von insgesamt 70 Teams. "Bei diesem Starterfeld war das eine enorme Leistung", sagt Thorsten Hohnemann und fügt hinzu: "Ohne den Sturz wäre ein Sieg warscheinlich gewesen."

Das zweite Saisonrennen auf dem Nürburgring lief noch unglücklicher. Zweieinhalb Stunden im Rennen lag das HMC-Team gut auf Platz zwei, als Pudlo nach einem sogenannten Highsider spektakulär stürzte und sich dabei erneut verletzte. Sein Motorrad brannte dabei komplett aus und erlitt einen Totalschaden in Höhe von mehr als 25.000 Euro. Das Team schied aus dem Rennen aus.

Bei den 1000-Kilometer-Rennen im tschechischen Most hatten die beiden Celler Unterstützung vom Luxemburger Ben de Bondt. Doch diesmal erwischte es Hohnemann, der mit einem Bremsdefekt ausfiel. Als der Wienhäuser endlich in der Box zum Fahrerwechsel eintraf, hatte sein Team schon viel Zeit verloren. Mantai und de Bondt schafften bei 30 Grad Celsius trotzdem noch den fünften Platz.

Mit wenig Hoffnung auf einen Sieg startete das HMC-Team am Sachsenring, wo die beiden Celler noch nie gefahren waren. "Viele Teams sind speziell hier sehr stark und wir wären mit Podest mehr als gut bedient gewesen", sagt Hohnemann. Mantai glänzte zwar mit einer herausragenden Leistung, doch trotzdem fuhr seine Mannschaft wieder nur auf den fünften Platz.

Vor dem fünften Saisonlauf im französischen Dijon kehrte Pudlo wieder zurück in die Mannschaft. "Das Rennen lief perfekt für uns", berichtet Hohnemann, "wir konnten von Anfang an mitfahren und haben relativ schnell die Führung übernommen". Es sah schon nach einem Sieg der HMC-Piloten aus, als Pudlo nach etwa 80 Prozent des Rennens bei 300 km/h einen Motorschaden erlitt – glücklicherweise diesmal ohne Sturz. Erneut gab es null Punkte.

Beim vorletzten Rennen in Oschersleben gingen die beiden Celler zu zweit ins Rennen und kamen bei Temperaturen von 35 Grad wieder ordentlich ins Schwitzen. Die "Konditionsschlacht" gegen die anderen Mannschaften, die alle mit mindestens drei Fahrern angetreten waren, beendete das HMC-Team auf dem dritten Platz.

Beim Saisonfinale, das am 22. September erneut in Oschersleben stattfindet, haben die Niedersachsen mit dem Kampf um den Gesamtsieg nichts zu tun. "Wir fahren zwar nicht mit um den Titel, aber wir fahren um die Ehre", sagt Mantai und will wenigstens noch ein Rennen gewinnen.

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