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Lokalsport Podiumsplatz für Altencellerin Dressler
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14:05 03.10.2018
Die Altencellerin Britta Dressler feierte beim Italien-Triathlon einen tollen Erfolg. Quelle: Jochen Strehlau
Cervia

Was für eine Saison für Triathletin Britta Dressler vom SV Altencelle: Nach dem ersten Platz in ihrer Altersklasse beim Ostseeman 113 in Damp und dem Deutschen Meistertitel beim Ironman Hamburg stand die Altencellerin nun erstmals bei einem internationalen Wettkampf auf dem Podium. Beim Ironman Italien in Cervia errang die 49-jährige den sensationellen zweiten Platz in der AK W50 und verfehlte die Hawaii-Qualifikation nur knapp. „Mein Ziel war es, eine Top-Fünf-Platzierung in meiner Altersklasse zu erreichen. Dass ich dann sogar Zweite geworden bin, ist die Krönung meiner bisher erfolgreichsten Saison“, jubelte die Altencellerin.

Schon beim Schwimmen in der Adria übertraf Dressler die eigenen Erwartungen. „Nach den stark verbesserten Trainingsleistungen hatte ich auf eine Zeit um 1:10 Stunden gehofft. Schon beim Zwischenlandgang nach 2000 Metern wusste ich, dass ich gut unterwegs bin. Die Endzeit von 1:06 Stunden nach 3,8 Kilometer Schwimmen war dann persönliche Bestzeit“, freute sich Dressler.

Nachdem die 1500 Meter lange Wechselzone überwunden war, machte sich die Cellerin dann auf die Radstrecke. 180 Kilometer durch die Region Emilia Romagna , verteilt auf zwei Runden mit einigen bissigen Anstiegen, lagen nun vor Dressler. „Da habe ich einige Athleten ihre Rennmaschinen auch schieben sehen“, so die SVA-Athletin.

Ihr Plan bei Temperaturen um die 30 Grad nicht zu „überpacen“ und dabei auf die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, Salz und Energy-Gels zu achten, ging voll auf. „Mit dem Schnitt von 31 Stundenkilometern und dem Radsplit von 5:46 Stunden war ich hochzufrieden“, erzählt Dressler.

Doch wie nicht anders zu erwarten wird der abschließende Marathonlauf (Laufsplit 4:34 Stunden) zur ganz besonderen Härteprüfung – mit gutem Ende für die Cellerin. „Ich wusste, dass ein Podiumsplatz in Reichweite liegt. Das hat mich beflügelt. Und als ich dann nach 40 Kilometern Laufen auf den Zielkorridor abbiegen durfte und wenig später auf dem roten Teppich durchs Ziel lief, war das schon sehr emotional“, erzählt Dressler. Mit der Finishzeit von 11:42 Stunden verfehlte sie die Hawaii-Qualifikation nur um 27 Minuten. „Einmal auf Hawaii starten zu können, wird für die kommenden Jahre mein Ziel sein“, verrät die ambitionierte Triathletin.

Von Jochen Strehlau

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