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Lokalsport SG-Handball derzeit kein Thema
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17:30 23.01.2018
Von Uwe Meier
Celle

Celle. Celles Handballer sind sich einig. Eine von Wolfgang Kaplick geäußerte Idee trifft bei ihnen durchaus auf offene Ohren. Der Chef der Handball Region Lüneburger Heide und zugleich Vorsitzender der HBV 91 Celle hatte vor Jahresfrist vorgeschlagen, dass die Klubs gemeinsame Sache machen. Durch Bündelung der Kräfte aller Vereine in Stadt und Landkreis Celle soll der Handballsport vorangebracht werden. Dabei soll eine Art „Leistungssportverein“ ins Leben gerufen werden, in dem die talentiertesten Handballer die Möglichkeit erhalten, in höherklassigen Ligen zu spielen. Grundsätzlich ist in den Vereinen die Bereitschaft dazu vorhanden. Doch wenn es darum geht, die Idee auch mit Leben zu füllen, wird es schwierig. Dann gerät die ganze Angelegenheit ins Stocken.

„Viel zu kurzfristig“, sagen die Vereinsvertreter. Denn in erste Linie ging es Kaplick vorerst darum, das Startrecht des in die Insolvenz gegangenen ehemaligen Erstligisten SVG im Kreis Celle zu erhalten. „Wir dürfen diese Spielklasse nicht einfach wegwerfen“, hatte Kaplick gesagt. Und damit kommt der Konjunktiv ins Spiel. Denn er meint damit die 3. Liga, in der der SVG rein theoretisch in der kommenden Spielzeit hätte an den Start gehen können. Dessen Stammverein, der SV Garßen, hatte in der Vergangenheit jedoch bereits mehrfach betont, dass man das Startrecht nicht wahrnehmen werde. Die Gründe: Man habe für die Liga keine wettbewerbsfähige Mannschaft, nicht die finanziellen Möglichkeiten und auch niemanden, der sich um das Management kümmern würde.

An dieser Situation hat sich nichts geändert. „Natürlich ist es grundsätzlich eine gute Sache, wenn wir in Celle höherklassigen Sport erhalten“ so Marco Stradtmann, Vorsitzender des SV Garßen. Sein Verein ist es, der bis zum 1. April die von Kaplick angeregte Spielgemeinschaft (SG) ins Leben rufen müsste, um einen gemeinsamen Start in der 3. Liga zu ermöglichen. Einen solchen Schritt lehnt er allerdings zum jetzigen Zeitpunkt ab. „Das ist alles schneller gesagt als getan. Wo soll das denn alles auf einmal herkommen“, sagt er. Ohne Spieler, ohne Etat und ein funktionierendes Management sei mit ihm so etwas nicht zu machen. Ein entsprechendes Konzept habe er auch noch nicht gesehen.

Reinhard Roselieb, Macher der Handballer beim SV Altencelle, sieht eine Bündelung der Kräfte als durchaus positiv an: „Da werden wir in naher Zukunft auch nicht drumherum kommen. Aber man kann soetwas nicht übers Knie brechen“, sagt er und sieht das Ziel 3. Liga als derzeit zu ambitioniert an. „Selbst wenn alle Vereine ihre besten Stammkräfte zur Verfügung stellen würden, würde es sportlich noch nicht reichen“, so Roselieb und fügt an: „Und um eine entsprechende Riege zusammenzustellen, fehlen finanzkräftige Partner.“ Um das alles aus dem Boden zu stampfen, ist die Zeit viel zu knapp. „Der Vorschlag von Herrn Kaplick ist nicht ganz zu Ende gedacht.“

Abteilungsleiter Bernd Schulz vom TuS Oldau-Ovelgönne schlägt in die gleiche Kerbe. „Das hört sich ja alles schön und gut an. Und ich bin auch dafür, dass die Besten zusammenspielen“, sagt er. „Aber es ist wohl wichtiger, erstmal einen vernünftigen Unterbau zu schaffen.“

Aus Kaplicks Vorschlag dürfte somit kurzfristig nichts werden. Er selbst bezeichnet die Hinweise der Vereinsvertreter als richtig. „Natürlich wäre das schwierig geworden“, sagt er und fügt enttäuscht an. „Aber man hätte es zumindest versuchen können.“ Für einen Versuch, eine längerfristige Planung einer SG Handball in Gang zu bringen, stehe er nicht zu Verfügung. „Das müssten dann andere machen“, sagt er.

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