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Lokalsport SV Altencelle mit Herz statt Harz im Harz
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15:53 26.01.2018
Celle Stadt

Aber: Der Gastgeber steht genau wie der SVA mit 8:18 im unteren Tabellendrittel, es beginnen genau jetzt die Wochen der Wahrheit. Das scheint auch die Mannschaft zu wissen. Denn laut Trainer Kahle, der in der vergangenen Woche früher als geplant den Platz des entlassenen Spielertrainers Stefan Schmidt-Kolberg eingenommen hatte, verliefen die ersten Trainingseinheiten unter seiner Regie wirklich gut.

Für Team-Manager Reinard Roselieb ist klar: Wir brauchen endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Es wird ein Kampfspiel, aber wir sind bereit, diesen Kampf anzunehmen.“ Die Mannschaft weiß, dass die Partie im Süden Niedersachsens nach der vermaledeiten Rhumetal-Partie das nächste Vier-Punkte-Spiel innerhalb von nur zwei Wochen ist. Und diesmal wollen sie es natürlich besser machen.

Grund zum Optimismus geben zumindest wirklich gute Phasen trotz der Niederlage beim Favoriten in Braunschweig. Diesen Schwung will das Kahle-Team jetzt mit in den Harz nehmen. Schwungvoll absolvierten die Gelb-Roten ja auch das Hinspiel mit dem recht deutlichen 30:24-Sieg. Zudem steht dem SVA wohl der komplette Kader zur Verfügung, denn auch Torwart Frederik Hövermann ist wieder mit von der Partie.

Aber es sprechen auch Dinge gegen Altencelle: Die Randharzer gewannen zu Hause hintereinander gegen Fallersleben und Rhumetal und holten dann sensationell den Zähler gegen Barsinghausen. OHA ist also heimstark, holte dort sieben von acht Punkten.

Ein Grund dafür könnte sein, dass in der Hattorfer Dorfgemeinschaftsanlage absolutes Haftmittelverbot herrscht. Ein weiterer Faktor für die Stärke der Gastgeber heißt Mathis Mönnich und ist Regisseur und Torjäger in einem. Schließlich sitzt Jens Wilfer auf der Bank, ein Mann mit gutem Ruf, der ab sofort zusätzlich das Traineramt beim Oberligisten TV Jahn Duderstadt übernimmt (bis Ende der Saison genießt OHA aber Vorrang). Das einfache Erfolgsrezept von Martin Kahle aber heißt, wie die Mannschaft im Training bereits feststellen musste: Deckungsarbeit. Wenn die in Kooperation mit den Keepern stimmt, dann ist im Harz alles möglich. Ohne Harz, aber dafür mit viel Herz.

Von Stefan Mehmke

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