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Lokalsport SV Altencelle noch im Winterschlaf
Sport Sport regional Lokalsport SV Altencelle noch im Winterschlaf
19:19 15.01.2018
Zu Fall gebracht: Altencelles Lucas Wernig (vorn) wird von Domenik Zimmermannvon der HSG Ruhmetal gestoppt. Links Ole Bierwirth. Quelle: Michael Schäfer
Celle

Celle. Vor allem die Höhe der Niederlage erschreckt. Team-Manager Reinhard Roselieb enttäuscht: „Rhumetal war einfach heißer auf den Sieg und hat verdient gewonnen. Großes Kompliment an unsere Zuschauer, die uns bis zum Schluss angefeuert haben.“

In der Tat schien es, als befänden sich die Altenceller Spieler noch im Winterschlaf. Die Heimfans rieben sich verwundert die Augen, ihr Team wurde von der gut eingestellten HSG Rhumetal förmlich überrollt. Von Anfang an waren die Männer um Spielertrainer Stefan Schmidt-Kolberg völlig verunsichert. Sie produzierten haufenweise technische Fehler, nicht einmal einfache Sperren am Kreis funktionierten regelgerecht, simple Zuspiele landeten im Nirgendwo.

Bei der HSG hingegen lief es wie am Schnürchen. Die Südniedersachsen stellten eine gute Abwehr mit sehr sicherem Torhüter, kamen mit konsequentem Tempospiel über erste und zweite Welle immer wieder zu schnellen und einfachen Toren. Doch trotz des hohen Rückstandes zur Pause bäumte sich der SVA nach dem Seitenwechsel noch einmal auf und verkürzte innerhalb weniger Minuten auf 10:14 in der 35. Minute. Die Zuschauer merkten, dass noch was gehen könnte, und unterstützen jetzt lautstark ihre Celler Mannschaft.

Doch die gab nichts zurück. Plötzlich spielte der Gastgeber wieder völlig konzeptlos und bekam in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff. Rhumetal überzeugte weiterhin durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auch Teamsprecher Sebastian Ebel war enttäuscht: „Das war völlig planlos und vor unseren Zuschauern ziemlich peinlich.“

Jetzt muss unbedingt ein Erfolgserlebnis her, um nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. Ein erster Schritt ist bereits getan. Mit Thomas Fink und Justus Krumwiede kommen zwei Akteure vom TSV Burgdorf nach Altencelle.

SV Altencelle: Hövermann, Rodehorst – Mummert (2), Michelmann (1), Kisser (5), Wernig, Weinmann (3), Ebel (5/4), Schmidt-Kolberg (1), Ka. Nowak, Herbst (1), Petersen (1).

Von Stefan Mehmke

Zufrieden war er nicht – nicht mit dem Ergebnis und schon gar nicht mit der Leistung seiner Mannschaft. „Aber wir hätten auch noch fünf Tage spielen können“, meinte Trainer Rolf Wagner nach der 1:3 (25:23, 19:25, 20:25, 18:25)-Niederlage des SV Nienhagen in der Volleyball-Oberliga Frauen gegen VSG Hannover, „die Partie hätten wir niemals gewonnen.“

Uwe Meier 15.01.2018

Für den ganz großen Wurf hat es für den SV Wieckenberg nicht gereicht. Der Traum von der Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde blieb ein eben solcher. Doch bei den Luftgewehr-Schützen herrscht nach Platz sechs in der Bundesliga-Endabrechnung dennoch Zufriedenheit. „Wir haben uns nach Platz zehn und Platz acht in den Vorjahren noch einmal gesteigert. Und das mit den meisten Eigengewächsen und der jüngsten Mannschaft der Liga. Das kann sich wirklich sehen lassen, zumal wir auch nicht gerade vom Glück begünstigt waren“, resümiert Teammanager Horst-Dieter Ruschel.

Oliver Schreiber 15.01.2018

Die Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 rasen weiter Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga – und die Konkurrenz sieht aus weiter Ferne die Rücklichter nur noch schemenhaft. Auch der Start ins neue Jahr ist den Blau-Gelben geglückt. Bei den beiden hessischen Klubs TTC Seligenstadt (6:1) und TTC 1957 Lampertheim (6:3) wahrten die Celler ihre weiße Weste und bauten den Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Fulda, der beim 5:5 in Velbert Federn ließ, auf vier Punkte aus.

Oliver Schreiber 15.01.2018