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Lokalsport SV Altencelle und TSV Wietze mit größeren Mühen
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01:50 13.02.2018
Alina Winkelmann von der HSG Lachte-Lutter (links) versucht, Corinna Cohrs zu stoppen. Doch die Wietzerin war nur schwer in den Griff zu bekommen. Quelle: David Borghoff
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Celle

Celle. HSG Lachte-Lutter –TSV Wietze26:28 (12:14)

Der Favorit wankte, aber er fiel nicht. Obwohl viele der zuletzt angeschlagenen Wietzer Spielerinnen wieder aufliefen, zeigte der Tabellenzweite nur eine schwache Leistung. Die abstiegsgefährdeten Lachendorferinnen präsentierten sich hingegen stark verbessert. Das Team von Trainer Holger Heinrich kam auch nach dem deutlichen 16:21 (41.) immer wieder zurück und schnupperte in der Schlussphase nach dem 25:26 Anschluss (54.) sogar an einem Punktgewinn.

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Bei einer ganzen Reihe von Pfostenwürfen hatte die HSG allerdings viel Pech. Den Unterschied machte schließlich Wietzes zehnfache Torschützin Corinna Cohrs. Sie nutzte die großen Lücken auf Lachendorfs linker Abwehrseite konsequent aus und avancierte so zur Matchwinnerin. „Schade. Die Einstellung hat gestimmt und wir waren dem Remis sehr nahe“, so HSG-Sprecher Angelo Spring. „Wietzes größere Routine hat das Spiel entschieden.“

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Weber (1), J. Colditz (3), Wottschel (2), S. Klein (3), L. Klein (2), Winkelmann (1), A. Colditz (11/3), Müller (2), Heuer (1), Darkow.

TSV Wietze: Städtler – Obieglo (2), Bussmann (1), Baumgart (1), Kropp (1), Kleinert (1), Skorek (7/1), Cramme (1), Cohrs (10/2), Lauber (4), Schulte.

TSV Wietzendorf –SV Altencelle20:21 (10:15)

Kein Jubel, einfach nur tiefes Durchatmen war beim SVA nach dem Abpfiff angesagt. Mit nur acht Spielerinnen war der Tabellenführer nach Wietzendorf gereist. Dieses „allerletzte Aufgebot“ rettete seine knappe Führung in einer nervenaufreibenden Schlusshase mit letzter Kraft über die Zeit. Der SVA war stark ins Spiel gestartet, warf viele schnelle Tore und machte eigentlich alles richtig. Doch in der zweiten Spielhälfte wollte gegen die jetzt in der Abwehr sehr gut stehenden Gastgeberinnen fast nichts mehr gelingen. Die klare Führung schmolz dahin. Auf einmal stand es 16:16 (42.) Nach einer Auszeit berappelte sich der SVA ein wenig und führte wieder mit 17:20 (52.). Aber man machte aufgrund vieler schwacher Abschlüsse den Sack nicht zu. „Dennoch haben uns durchgebissen. Heute zählten nur die zwei Punkte“, so der zufriedene Coach Thorsten Dralle. Eine starke Leistung bot Ersatztorhüterin Michaela Prüße (3. Damen).

SV Altencelle: Prüße – Lehnhoff (4/1), Gerberding (6), Kinder (2), Sina Gadau (4), Makenthun, Möller (4), Laukart (1).

MTV Eyendorf –SV Garßen-Celle II19:26 (10:15)

„Wir waren in allen Belangen überlegen. Der Sieg hätte sogar noch deutlich höher ausfallen können!“ Das Fazit des restlos zufriedenen SVG-Trainer Felix Michelmann fiel klar aus. Was Schnelligkeit und spielerisches Vermögen anging, hatte Eyendorf den Gästen nichts entgegenzusetzen.

Garßen startete mit einer 8:2-Führung (10.) optimal in die Partie, stellten eine starke Abwehr und spielten mit viel Engagement und Leidenschaft. Zwischenzeitlich kam Eyendorf auf 18:21 (52.) heran, aber mit einem starken Endspurt sorgte der SVG II dann für klare Verhältnisse.

SV Garßen II: Körner, Friede – Minskowski (4), Tegen (1), Wagner (4/2), Bartlau (5), Danz (6), Klaucke (1), Zymmek (4), Siebers (1).

TuS Oldau-Ovelgönne –MTV Ashausen/Gehrden19:11 (9:4)

„Nach vorne sind wir schwer ins Spiel gekommen, aber hinten haben wir Beton angerührt“, konstatierte der unter dem Strich sehr zufriedene TuS-Trainer Freddy Hövermann. Die Gäste kamen nach dem Wechsel zwar noch einmal auf 11:10 (45.) heran. Dann ließ der Aufsteiger aber in der Defensive nichts mehr zu.

Die Gastgeberinnen zogen in der Schlussviertelstunde auf und davon und brachten nach zuvor drei Niederlageneinen sicheren und wichtigen Sieg unter Dach und Fach. „Ich bin erleichtert und freue mich, dass die vielen angeschlagenen Spielerinnen die Zähne zusammengebissen haben“, so Hövermann.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam, T. Adam (6), Schulz (3), Ringert (1), A. Dümeland, Fieker (1), L. Dümeland (4/1), Engel (2), Herzig, Ivanova (2/1), Schröder, Rehl, Maya.

Von Jochen Strehlau

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