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Lokalsport Schlag auf Schlag in Richtung Spitze
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15:03 13.06.2010
Von Uwe Meier
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Celle Stadt

„Und weiter geht die Reise.“ Worte, die bei dem einen oder anderen vielleicht ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubern, sagt Alexander Grah allerdings mit allem Ernst. Der Trainer des Handball-Oberligisten MTV Post Eintracht Celle hat ein festes Ziel vor Augen. Er will sich mit seinem Team in die oberen Regionen der Tabellen vorarbeiten. Dass dazu Pluspunkte her müssen, versteht sich von selbst. Die nächste Gelegenheit dazu, bietet sich am Sonntag. Dann muss der derzeitigen Tabellensiebte beim Ligavierten HSG Northeim antreten. Die Partie beginnt um 17 Uhr.

Am vergangenen Spieltag in Rosdorf, jetzt in Northeim und dann zu Hause gegen VfL Hameln – die Aufgaben, die auf die Männer des MTV Post Eintracht warten, werden nicht einfacher. Der Trainer weiß das. „Es geht Schlag auf Schlag“, sagt er und will dabei nichts dem Zufall überlassen. Zumindest hat er den kommenden Gegner eingehend studiert. Erst per Video – dann live in der Halle. Und was er dabei gehen hat, ruft bei Grah nicht unbedingt Euphorie hervor. „Es ist kein Zufall, dass Northeim in der Tabelle soweit oben steht. Das ist wirklich ein ganz gute Truppe“, sagt er und fügt an: „Das ist eine eingespielte, routinierte Mannschaft mit einigen jungen Spielern, die konstant ihre Leistungen abruft. Dafür sind sie bisher belohnt worden. Sie ist oben dabei.“

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Die Celler werden sich bei der HSG auf eine schnelle Partie einstellen müssen. Northeim bevorzugt das Tempospiel, spielt eine gute erste und zweite Welle und agiert fast immer mit der schnellen Mitte. Dazu verfügt die HSG mit Kai Effler über einen effizient agierenden Torjäger. 63 Mal hat in den bisherigen neun Northeimer Begegnung bereits zugeschlagen. Und somit dürfte die wichtigsten Aufgaben der Celler feststehen. Zum geht es um ein gutes und schnelles Rückzugsverhalten und zum anderen darum, die Kreise des HSG-Torjägers einzuschränken. Kein Wunder, dass Grah eine „brettharte Abwehrarbeit“ von seinem Team einfordert.

Der Coach ist überzeugt davon, dass sein Team die Aufgaben erfolgreichen lösen kann. Seine Zuversicht zieht er aus dem vergangenen Auftritt des Teams in Rosdorf. „Da haben wir gut gspielt. Auf diesem positiven Erlebnis lässt sich aufbauen.“ Und noch etwas spricht für die Celler. Unter der Woche trainierte das Team nahezu komplett – so oft gab es das in dieser Saison noch nicht.