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Lokalsport Schreckmoment ermahnt Celler Porsche-Rennfahrer zur Konzentration
Sport Sport regional Lokalsport Schreckmoment ermahnt Celler Porsche-Rennfahrer zur Konzentration
19:32 23.05.2018
Von Katharina Baumgartner
Der Niederschlag setzte Porsche-Fahrer Claus Neumann (vorne) zu, trotz aller Vorsicht drohte das Heck auszubrechen. Quelle: Gruppe C / Tim Upietz
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„Endlich heißt es nicht mehr hinter den immer noch mit über 100 PS mehr Leistung ausgestatteten GT-3-Fahrzeugen herzuhetzen, in Kurven näherzukommen, um in der Beschleunigung und auf den Geraden wieder abgehängt zu werden“, erklärt Neumann. Aufgrund des „herrlichen Regenwetters“, wie der Celler es beschreibt, gab es im Qualifying vorweg schon einige Ausrutscher. „Ich hatte Bedenken wegen der nicht mehr sehr guter Reifen.“ Das machte sich an den Rundenzeiten aller Teilnehmer deutlich, die um die 40 Sekunden langsamere Zeiten fuhren. Während der Regen in den ersten Runden etwas nachließ, machte heftiger Niederschlag das Fahren ab der fünften Runde nahezu unmöglich. „In die Mercedes-Kurve konnte ich nur mit aller Vorsicht rollen, schon die Fliehkraft ließ das Heck ausbrechen. Auf der Geraden gab es eine Pfütze, die mein Auto ohne Vorankündigung um gut einen Meter versetzte“, erzählt der Rennwagenfahrer. Im trockenen Training schaffe er dort gut 220 Kilometer pro Stunde, im Wertungslauf nur noch eine Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. „Und das auch nur mit viel Mut“, sagt Neumann. Das brachte ihm am Ende den dritten Platz in der Klasse der Goldfahrer. Im Gesamtklassement bedeutet es den sechsten Rang.

Zuvor startet Neumann bereits in zwei Wertungsläufen für den Porsche-Club-Cup auf dem Lausitzring. Die Anfahrt war die erste Ausfahrt mit seinem GT 4. „Ich hatte doch einigen Respekt vor dem Fahrverhalten und den Fahrleistungen, auch wenn ich im Straßenverkehr das Potenzial nicht ausprobiere.“ Im Training habe er sich schnell an das Auto gewöhnt. „Der Kurs ist für mich nicht sehr aufregend, bis auf die leicht überhöhte Kurve vor Start und Ziel, da wird das Auto schon Richtung Betonmauer gedrängt.“ Dies zeigte sich auch im Ergebnis: zweiter Platz in der Klasse und zweiter Rang im Gesamtklassement im ersten Lauf. „Im zweiten Wertungslauf habe ich mich dann zu einem zu beherzten Fahren verleiten lassen“, erklärt Neumann. Er belegte den 15. Platz in der Klasse, was ihn bei 56 gestarteten Fahrzeugen immer noch zufriedenstellt.

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Eine kurvige Strecke mit Höhenunterschieden erwartete Neumann im zweiten Lauf in Groß Dölln. Im Driving Center belegte er den zweiten Platz in der Klasse und den vierten im Gesamtklassement des ersten Wertungslaufes. Im zweiten Lauf reichte es für Platz vier in der Klasse und den 12. Rang im Gesamtranking.

Katharina Baumgartner 22.05.2018
Katharina Baumgartner 22.05.2018
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