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Lokalsport Stark wie ein Behr: Er trifft elf Mal
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17:28 10.09.2018
Altencelles Thilo Kisser setzt zum Torwurf an. Quelle: Kimberly Wojahn
Celle

„Behrenstark“ heißt ein neues Adjektiv: Denn alles überragend agierte SVA-Youngster Justin-Magnus Behr, der gleich elf Treffer beisteuerte. Froh waren auch alle Beteiligten, sahen aber auch noch Potenzial. Der sehr zufriedene SVA-Coach Martin Kahle meinte: „Ich habe heute viele gute Dinge von meiner Mannschaft gesehen. Natürlich gibt es immer noch Sachen, die verbesserungswürdig sind. Wichtig war, dass wir diesen Gegner über die komplette Spielzeit nicht ins Spiel kommen ließen und auch in der Höhe verdient gewonnen haben.“

Manager Reinhard Roselieb sagte: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Es war eine gute Leistung, aber es ist noch Luft nach oben. Wir müssen uns in der Abwehr noch verbessern.“ Und auch Teamsprecher Sebastian Ebel strahlte: „Das war die perfekte Antwort auf die Vorwoche.“ Grund dazu hatte er allemal, den Altencelle ließ den Gästen aus Stadtoldendorfer in sechzig Minuten keine Chance.

Bereits 5:1 hieß es nach nicht einmal sieben Minuten. Dabei wirkte der TV 1887 regelrecht geschockt. Spielmacher Dennis von Frankenstein und Haupttorschütze Mats-Göran Busse kamen überhaupt nicht ins Spiel und konnten sich gegen die gut eingestellte Celler Deckung nicht entfalten.

Nach einem zwischenzeitlichen 6:5 (14.) legten die Altenceller erst richtig los. Über den starken Spielgestalter Justin-Magnus Behr, der seine Nebenleute hervorragend einsetzte und selbst mit elf Tore warf, überrollte der SVA bis zur Pause die Gäste förmlich und ging mit einem beruhigenden Vorsprung in die Kabine.

In den zweiten dreißig Minuten änderte sich wenig an den Kräfteverhältnissen. Die Celler spielten einen guten Ball und selbst wenn die Deckung zwischendurch ein wenig löchrig stand, gab es da noch Torhüter Klemens Nowak, der wie bereits in der Vorwoche eine klasse Leistung zwischen den Pfosten zeigte.

Einzig Stadtoldendorfs Busse war es mit elf Toren, der sich gegen die drohende Niederlage stemmte. Bis zum Schluss dominierten die Celler das Spiel und dies feierten die eigenen Fans in der HBG-Halle wie gewohnt lautstark. Die gute Mannschaftsleistung gilt es im nächsten Spiel gegen Groß-Lafferde, erneut zu Hause, zu bestätigen. Achtung: Der Aufsteiger schlug Geismar am Sonntag 33:27.

SV Altencelle: Kl. Nowak, Rodehorst – Hahnraths (2), Moritz (6/4), Starke, Kisser (1), Wernig, Pahlow (3), Weinmann (3), Ebel (1), Ahrenbeck (1), Kai Nowak (1), Petersen (3), Behr (11).

Von Stefan Mehmke

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