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Lokalsport Stina Röbbecke rudert bei WM auf Rang sieben
Sport Sport regional Lokalsport Stina Röbbecke rudert bei WM auf Rang sieben
21:05 13.08.2018
Von Uwe Meier
Stina Röbbecke kann zufrieden sein: Nach DeutschemMeistertitel reichte es bei der WM zu Rang sieben. Quelle: Heiko Hartung
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Insgesamt wurden bei den Titelkämpfen in 14 verschiedenen Bootsklassen bei den Junioren und Juniorinnen die neuen Titelträger ausgefahren. Die deutsche Riege holte insgesamt einmal Gold und jeweils zweimal Silber und Bronze. Die goldene Fahrt hatte dabei der deutsche männliche Doppelzweier geliefert, der die Konkurrenz im Finale drei Sekunden hinter sich gelassen hatte.

Die weiteren deutschen Medaillen gingen im männlichen Bereich an den Zweier ohne (Silber) sowie Bronze an den Doppelvierer mit Steuermann und den Achter. Die Juniorinnen ruderten im Vierer mit Steuerfrau auf Rang zwei.

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Der Vierer ohne, in dem Stina Röbbecke saß, hatte sich mit Platz zwei im Vorlauf hinter Neuseeland für das Halbfinale qualifiziert. „Das es dort dann eine enge Kiste werden würde war klar“, erzählte der Celler Landestrainer Klaus Scheerschmidt. Mit Australien, Rumänien und dem späteren Weltmeister USA hatte der deutsche Vierer eine starke Konkurrenz gegen sich. Nach 500 Metern noch auf Rang drei liegend, mussten die Deutschen nach 2000 Meter im Ziel noch Australien vorbeiziehen lassen. Am Ende fehlten knapp zwei Sekunden für den Finaleinzug, für den Rang drei nötig gewesen wäre.

Dafür klappte es im B-Finale besser. Nach einem kraftvollen und schnellen Start setzte sich das deutsche Boot von Beginn an an die Spitze des Feldes und kontrollierte die Konkurrenz aus der Schweiz, Großbritannien, Österreich, Dänemark und Ukraine. Nach 2000 Metern lagen Röbbecke und Co. über zwei Sekunden vor den Schweizerinnen.

Die 17-jährige Schülerin des Lotto-Sport-Internats in Hannover hatte sich mit ihren Mitstreiterinnen gleich in ihrem ersten Jahr in der Altersklasse A (17/18 Jahre) mit dem Sieg bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Juni für die WM-Teilnahme in dieser Bootsklasse qualifiziert. „Das ist ein noch eine etwas jüngere Besatzung“, erzählt Scheerschmidt. „Es ist dennoch in Ordnung, wie die gesamte Saison verlaufen ist. Darauf kann man aufbauen“, so der Landestrainer, der Stina Röbbecke als sehr ehrgeizig beschreibt und daher sicher ist, dass „sie da schon noch nachlegen wird. Und immerhin ist es auch ganz gut mit dem Sieg im B-Finale die WM mit einem Erfolgserlebnis abschließen zu können.“

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