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Lokalsport TSV Wietze siegt im Spitzenspiel
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16:43 08.01.2018
Wietzes Andrea Obieglo setzt zum Torwurf an. Lüneburgs Swantje Grote kann nicht mehr eingreifen. Quelle: Michael Schäfer
Wietze

Wietze. TSV Wietze –HV Lüneburg30:28 (15:11)

Während in der vollbesetzten Wietzer Sporthalle nach dem Schlusspfiff großer Jubel aufbrandete, atmete TSV-Trainer Heiko Schoppmann erstmal kräftig durch. In einem zwar nicht immer hochklassigen, dafür aber sehr intensiven Spiel, hatten seine „Mädels“ das Spitzenteam aus Lüneburg sicherer besiegt, als es das knappe Resultat aussagt.

Der TSV startete deutlich bissiger und selbstbewusster, als die anfangs sehr nervösen Gäste in die Partie. Diese schwächten sich in den ersten neun Minuten mit gleich vier Zwei-Minuten-Strafen, was die Gastgeberinnen zu einer schnellen 5:2 Führung (10.) nutzten. Überhaupt zeigte sich das Schoppmann-Team im Angriff variabler und spielerisch besser als die körperlich sehr robusten Lüneburgerinnen. „Unsere Spielzüge in Überzahl haben gut geklappt und auch unsere Laufwege waren besser“, befand der Weitzer Coach.

Doch trotz einer insgesamt sehr überzeugenden ersten Halbzeit, versäumte es der TSV, angesichts einige „Hochkaräter“, schon frühzeitig alles klar zu machen. In der zweiten Halbzeit wurde es zunehmend hektischer. Die Gäste blieben immer auf Tuchfühlung. Auch deshalb, weil Lüneburgs 1,90 Meter große Spielerin Anna-Lena Bert aus dem Rückraum traf, wie sie wollte und die wendige Außenspielerin Rika Spiller sich einige Male gut in Szene setzte.

Doch das war letztlich zu wenig, um den TSV Wietze, der die homogenere Mannschaft stellte, ernsthaft zu gefährden. Dieser hatte seine Matchwinnerinnen in der unermüdlich rackernden Kristin Skorek, die alle ihre acht Siebenmeter verwandelte sowie in der stark aufspielenden Rückraumschützin Katrin Häring.

Sie waren massgeblich daran beteiligt, dass der TSV nach zwischenzeitlichem 18:17 (38.) schnell wieder auf 20:17 (40.) und 25:21 (51.) davonzog. Lüneburg verkürzte zwar wieder auf zwei Tore, aber nach dem 30:26 (59.) durch Andrea Obieglo war „das Ding endgültig durch“. „Das war ein sehr wichtiger Sieg und eine gute kämpferische Leistung meines Teams gegen wirklich starke Lüneburgerinnen“, freute sich Schoppmann.

TSV Wietze: Mohring – Häring (7), Obieglo (2), Schulte, Bussmann, Baumgart, Kropp, Kleinert (1), Skorek (12/8), Cramme (1), Cohrs (4), Lauber (3).

MTV Eyendorf –TuS Oldau-Ovelgönne27:21 (11:10)

In der ersten Halbzeit war es das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Doch mit seiner schlechten Chancenauswertung und zu vielen technischen Fehlern verbaute sich Oldau die Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen. In der zweiten Spielhälfte verlor das Hövermann-Team immer mehr seine Linie. Dennoch waren die Gäste nach Larissa Dümelands Anschlusstreffer zum 18:20 (48.) noch einmal an Eyendorf herangekommen. Doch in der Schlussphase brachen die Gäste vollends ein. „Wir haben uns selbst geschlagen. Die Niederlage ist verdient, fällt aber zu hoch aus“, so TuS-Coach Hövermann.

Bis zum in 14 Tagen anstehenden Derby gegen den SV Garßen-Celle II will er die Zeit nutzen, um intensiv mit seinem Team zu arbeiten.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam, T. Adam (5/2), Schulz (6), Ringert (4), A. Dümeland, L. Dümeland (6/3), Fieker, Ivanova, Schröder, Rehl, Maya.

Von Jochen Strehlau

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