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Tennis-Asse des MTV Eintracht Celle bleiben am Ball

13:39 02.07.2020
Von Heiko Hartung
Wollen mit MTV Eintracht Celle eine kurze, aber erfolgreiche Saison in der Verbandsliga spielen: (von links) Marcel Möller, Kristian Braun, Bjarne Betz, Marc Neubert und Malte Wienberg. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Celle

Man sieht sich immer zweimal im Leben – diese Weisheit gilt in dieser Sandplatzsaison auch für die Tennis-Asse des MTV Eintracht Celle. Die Männer um Teamkapitän Marc Neubert starten am Sonntag, 12 Uhr, auf heimischer Anlage an der Nienburger Straße gegen TC Jesteburg in die Verbandsliga – unter ungewöhnlichen Voraussetzungen: „Normalerweise spielt man nur einmal gegen jedes gegnerische Team, Heim- und Auswärtsspiele sind in etwa gleich aufgeteilt“, erklärt Neubert. Weil aber in der Staffel der Celler vier von sieben Mannschaften aufgrund der am Meldestichtag Anfang Juni sehr strengen Corona-Auflagen zurückgezogen haben, spielen die verblieben drei Teams – neben Celle und Jesteburg noch TuS Barendorf – eine Hin- und eine Rückrunde.

SC Wietzenbruch hat zurückgezogen

Auch der zweite Celler Vertreter, SC Wietzenbruch, hatte angesichts der aufwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen abgewunken. Für MTVE stand ein Rückzug jedoch nicht zur Diskussion. „Wir sind als höchstklassiges Celler Herrenteam ein Aushängeschild und repräsentieren den Landkreis. Außerdem wollten wir am Ball bleiben und uns als Mannschaft nicht aus den Augen verlieren“, erklärt Neubert.

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Marc Neubert führt die Tennis-Herren des MTV Eintracht Celle als Kapitän in die Verbandsligasaison. Quelle: Fremdfotos/eingesandt

Kein Platz frei in anderen Staffeln

Eigentlich wollte der Verband die drei übrig Gebliebenen in andere Staffeln aufteilen. „Da war aber kein Platz mehr“, erklärt Neubert. Für den 34-Jährigen und seine Mitstreiter Bjarne Betz (22), Kristian Braun (34), Malte Wienberg (27), und Marcel Möller (32) ergibt sich also erstmals die Möglichkeit, nach einer eventuellen Niederlage zeitnah Revanche zu nehmen.

TC Jesteburg der stärkere Gegner

Die Gäste aus Jesteburg sind laut Neubert der deutlich stärkere der beiden Liga-Gegner. Trotzdem erwartet er gegen das Team aus der Nordheide ein Duell auf Augenhöhe. „Ich denke, da wird in vier Einzeln und zwei Doppeln attraktives Tennis geboten“, so Neubert, der sich freut, dass die Corona-Lockerungen am Sonntag grundsätzlich wieder Zuschauer erlauben. Der Verein habe alle nötigen Vorbereitungen dafür getroffen.

Aufstieg in Landesliga ist Ziel

Eine Mini-Liga erhöht sicherlich die Aufstiegschancen für die Celler. „Der Sprung in die Landesliga ist unser Ziel. In der Hallensaison im Winter spielen wir schließlich auch auf diesem Niveau“, so Neubert. Der Tennisverband hat sich allerdings in der Frage, ob es angesichts der coronabedingten Besonderheiten in dieser Spielzeit Aufsteiger geben wird, noch nicht festgelegt. „Aber wir müssen uns auch erstmal gegen die beiden Konkurrenten durchsetzen“, weiß Neubert. Und das am besten gleich zweimal.

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