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Lokalsport Bloß keine erneute Blamage für TuS Celle 92
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17:12 07.02.2019
Von Heiko Hartung
Ist im unteren Paarkreuz derzeit eine sichere Bank für TuS Celle 92:Fedor Kuzmin soll auch gegen Borussia Dortmund für Zählbares sorgen. Quelle: David Borghoff
Celle

Das Hinspiel im Dezember war eine Blamage: Nur vier Sätze gewannen die Tischtennis-Herren des TuS Celle 92 bei der 0:6-Pleite gegen Borussia Dortmund. Am Sonntag, 10. Februar, 14 Uhr, kommt der Spitzenreiter der 2. Bundesliga zum Rückspiel in die Altstädter Schule. Und diesmal soll das Ergebnis aus Celler Sicht besser ausfallen – wenngleich beim Aufsteiger niemand so vermessen ist, auf einen Heimsieg zu setzen.

Denn der BVB ist nicht nur im Fußball Spitze, auch die Tischtennis-Asse sind auf dem besten Weg zur Meisterschaft: „Falls die Dortmunder mit ihrer stärksten Mannschaft spielen, haben wir keine realistische Chance auf einen Punktgewinn. Ich gehe aber davon aus, dass wir es dem BVB in jedem Spiel deutlich schwerer machen, als es uns in Dortmund gelungen ist“, schätzt Celles Trainer Frank Schönemeier. „Dort haben wir unser mit Abstand schwächstes Spiel der letzten drei Jahre abgeliefert. Das darf und wird sich nicht wiederholen. Realistisch sind zwei Siege für uns. Ich hoffe aber auf drei Siege.“

Dortmund glänzt in den Doppeln

Dortmund legte durch die überragende Doppelstärke mit einer 2:0-Führung stets den Grundstein für seine acht gewonnenen Partien. Nachdem Fedor Kuzmin der überragende Celler Spieler gegen Passau war und auch im Doppel die entscheidenden Punkte gemacht hat, ist er dort wieder eine Alternative geworden. Seine Aufstellung will Coach Schönemeier aber erst unmittelbar vor Spielbeginn bekannt geben. Gut: Alle sechs Spieler stehen ihm zur Verfügung – im Gegensatz zum jüngsten Heimspiel gegen Passau, das parallel zu den Landesmeisterschaften stattfand und bei dem Celle auf Arne Hölter (holte den Vizetitel und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften) und Nils Hohmeier (verlor im Achtelfinale) verzichten musste.

Tobias Hippler und Cedric Meissner sind gut in Form

Im oberen Paarkreuz ist es den Dortmundern gelungen, den 28-jährigen Jorge Alberto Mino Puga aus Ecuador vom 1. FC Köln zu verpflichten. Alberto, wie er genannt wird, ist dicht davor, unter die Top 100 der Herren-Weltrangliste aufzurücken. Aber die Celler Tobias Hippler und Cedric Meissner sind gut in Form und werden sich wehren. „Alberto ist sicher noch besser als ich. Aber in Dortmund hat der dritte Satz, den ich nur 10:12 verloren habe, die Entscheidung gegeben. Vielleicht wird das Spiel vor heimischem Publikum noch knapper“, meint Meissner.

Noch schwerer wird es für beide Celler gegen den 28-jährigen Erik Bottroff, der in dieser Saison so erfolgreich ist wie schon lange nicht mehr. An Nummer drei spielt der Ungar Krisztian Nagy (29), der zu den besten Spielern des unteren Paarkreuzes gehört. Komplettiert wird die Mannschaft durch den mehrfachen russischen Meister Evgeny Fadeev (42), der die 16. Saison in Dortmund spielt. Trotzdem erwarten die Celler Spieler im unteren Paarkreuzes eine ausgeglichene Bilanz. Garant dafür ist der im Augenblick überragend spielende Kuzmin.

Die Zuschauer dürfen sich auf hochklassige Spiele freuen. Immerhin spielt der Tabellenfünfte gegen den Spitzenreiter.

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