Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Lokalsport TuS Celle 92 nur krasser Außenseiter
Sport Sport regional Lokalsport TuS Celle 92 nur krasser Außenseiter
17:18 15.03.2019
Von Heiko Hartung
Cedric Meissner schlägt kommende Saison für Mainz auf. Mit seinem aktuellen Klub TuS Celle 92 will er gegen die 05er beweisen, dass seine Verpflichtung eine richtige Entscheidung der Mainzer Verantwortlichen war. Quelle: Christian Link
Celle

Es ist eine schwierige Aufgabe für TuS Celle 92, aber hochklassiges Tischtennis ist bei dieser Partie fast schon garantiert: Mit dem 1. FSV Mainz 05 kommt am Sonntag, 14 Uhr, das aktuell stärkste Team der 2. Bundesliga in die Altstädter Schule. Der Tabellenzweite hat am vergangenen Wochenende Tabellenführer Borussia Dortmund beim 6:1 fast deklassiert – und will jetzt unbedingt an die Spitze. „Wir wollen noch Meister werden und kommen daher mit der besten Mannschaft schon am Samstag nach Celle. Für die 1. Liga haben wir uns aber dieses Jahr nicht beworben“, verriet der Mainzer Trainer Chris Pfeiffer im Gespräch mit Celles Teammanager Dieter Lorenz.

Celle ist krasser Außenseiter

Celle geht also als krasser Außenseiter ins Spiel. Aber auch Außenseiter haben in dieser ausgeglichenen Klasse schon gepunktet. „In Mainz haben wir eines unserer besten Spiele gezeigt und sind nur haarscharf an einem Punktgewinn vorbeigeschlittert“, erinnert sich Celles Trainer Frank Schönemeier. Besonders Cedric Meissner hat dort seine besten Spiele für TuS 92 gezeigt – und dadurch 05-Coach Pfeiffer offenbar so überzeugt, dass er ihn für die nächste Saison abgeworben hat. „Damit müssen wir bei unserer Finanzlage leben. Wir werden nie mit einem Verein mithalten können, dessen einziger Sponsor eine Erstligamannschaft im Fußball ist“, so Lorenz.

Meissner will alles geben für Celle

Mit einer 5:19-Bilanz ist das obere Paarkreuz in der Rückserie die Achillesferse der Celler. Mit 19:5 sieht es bei Mainz genau andersherum aus. Kein Wunder: Mainz stellt mit dem US-Amerikaner Kanak Jha, der nächste Saison zum Erstligisten Grenzau geht, und dem Franzosen Irvin Betrand, der Mainz in Richtung 1. französische Liga verlässt, das erfolgreichste obere Duo der Liga – und ein 0:4 im oberen Paarkreuz ist nur in den seltensten Fällen auszugleichen. Cedric Meissner dazu: „In dieser Saison werde ich alles geben, damit ich auch in der nächsten Saison mit meinem neuen Verein Mainz in Celle spielen werde. Meine augenblickliche Form ist gut, ich kenne die Gegner und ich will den Mainzern zeigen, dass ich in der Lage bin, auch gegen erstklassige Gegner zu gewinnen.“ Auch Tobias Hippler muss an seine Leistungsgrenze gehen, um einen Einzelpunkt zum Gesamtergebnis beizusteuern.

Im unteren Paarkreuz durchaus mit Chancen

Im Doppel und im unteren Paarkreuz sind die Celler dagegen nicht schlechter als die Mainzer. Die Doppelbilanz der Celler ist mit 8:4 deutlich positiv. Dagegen ist die der Mainzer mit 5:7 sogar negativ. „Selbst ein 2:0 aus den Doppeln, das durchaus im Bereich des Möglichen liegt, würde aber gegen Mainz noch nicht zu einem Punktgewinn ausreichen“, meint Schönemeier.

Im unteren Paarkreuz haben die Mainzer mit dem Schweden Simon Soderlund einen weiteren Spieler mit einer deutlich positiven Bilanz. Trotzdem sieht sich Celle mit Nils Hohmeier und Fedor Kuzmin im Vorteil. Da das obere Paarkreuz aber zuerst zählt, muss Celle auch die anderen Spiele so knapp gestalten, dass es überhaupt zum 10. Spiel kommt. Nur dann kann man ein positives Abschneiden im unteren Paarkreuz realisieren.

Mainz wäre nach Hamm und Dortmund die dritte Mannschaft, gegen die Celle beide Spiele verlieren würde. Doch Spitzenspieler Hippler gibt sich kämpferisch: „Warum sollen wir gegen Mainz nicht alle unser bestes Tischtennis zeigen und eine Überraschung schaffen?“

Die Meister-Shirts sind bedruckt, der Party-Fahrplan steht: Zum Abschluss wollen die Nienhäger Volleyballerinnen erneut einen Gala-Auftritt hinlegen.

Heiko Hartung 15.03.2019

Die U14-Volleyballerinnen vom SSV Südwinsen hatten sich als einziges Celler Team für die Nordwestdeutschen Landesmeisterschaften qualifiziert.

Heiko Hartung 14.03.2019

Kaum einer der Celler Teilnehmer schaffte es bei der Einzelbezirksmeisterschaft im Kegeln aufs Podest. Die einzige Ausnahme war Anke Becker.

Heiko Hartung 14.03.2019