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Lokalsport Lospech und Formschwäche
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17:16 11.12.2018
Cedric Meissner war mit seinen Leistungen bei der Jugend-Weltmeisterschaft unzufrieden. Quelle: Christian Link
Celle

Nach seiner zweiten und altersbedingt letzten Teilnahme an einer Jugend-Weltmeisterschaft kehrte Cedric Meissner enttäuscht aus Bendigo (Australien) in die Heimat zurück. Der Spieler des Tischtennis-Zweitligisten TuS 92 Celle blieb ohne Medaille und zeigte nach eigener Analyse zudem „keine guten Leistungen“.

WM-Vorrunde im Einzel souverän gemeistert

Nach dem enttäuschenden zwölften Platz im Team-Wettbewerb konnte sich der 18-Jährige in den drei Individual-Konkurrenzen nur geringfügig steigern. „Ich habe an den sechs Tagen nicht mein bestes Tischtennis gespielt“, zeigte sich der Linkshänder selbstkritisch. Im Einzel meisterte der amtierende deutsche Jugendmeister die Vorrunde ungefährdet als Gruppenerster. Guilherme Teodore (Brasilien/4:0), Santiago Lorenzo (Argentinien/4:1) und Zhao Yanglun (Neuseeland /4:1) wurden souverän und ohne große Probleme besiegt. „Ich hatte eine relativ leichte Gruppe“, gab Meissner zu. Richard Prause, Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), bezeichnete den Auftritt des TuS-Starters als „souverän“.

Vorzeitiges Aus in der Hauptrunde

Die erste Hauptrunde der besten 32 Jungen bedeutete dann aber bereits das Aus. „Ich habe viel Pech mit der Auslosung gehabt“, ärgerte sich Cedric Meissner nach seiner 6:11, 6:11, 6:11 und 9:11-Niederlage gegen den Chinesen Yu Heyi. „Aufgrund einer schlechten Vorstellung war ich chancenlos. Selbst wenn ich meine Top-Leistung abgerufen hätte, wären im Optimalfall vielleicht zwei gewonnene Sätze möglich gewesen.“

Leicht Fehler im Doppel

Als „äußerst ärgerlich“ bezeichnete der Celler sein frühes Ausscheiden im Doppel-Wettbewerb. An der Seite des sehr schwach spielenden Kay Stumper (Kornwestheim) unterlag Meissner gegen Vitor Amorim/Tiago Li aus Portugal mit 8:11, 8:11 und 7:11. „Wir hatten eine gute Auslosung und Chancen, bis in das Viertelfinale zu kommen. Die Niederlage ist ziemlich bitter und auf viele leichte Fehler zurückzuführen.“

Im Mixed gegen japanisches Duo gescheitert

In der Mixed-Konkurrenz wurden Cedric Meissner und Franziska Schreiner (Hofstetten) ihrer Favoritenrolle in der Qualifikation gerecht und lösten durch einen 3:0-Erfolg gegen Rebekah Stanley/Matteo Dvorani (Australien) das Ticket für das 64-köpfige Hauptfeld. Gegen das starke japanische Duo Miyuu Kihara/Yukiya Uda blieb die DTTB-Paarung jedoch auf der Strecke und unterlag mit 3:11, 11:8, 8:11, 4:11. „Die Auslosung war alles andere als optimal. Trotzdem haben wir keinesfalls schlecht gespielt“, so Meissner.

Von Marco Steinbrenner

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