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Lokalsport Tischtennis: Schafft TuS Celle 92 die Vorentscheidung?
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17:25 25.01.2018
Von Heiko Hartung
Celles Nummer zwei, Tobias Hippler, kann mit seiner Mannschaft einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft und Zweitliga-Aufstieg schaffen. Dazu wären im Idealfall gegen Schwarzenbek und Velbert zwei Siege nötig. Quelle: David Borghoff (Archiv)
Celle Stadt

Doch Celles Trainer Frank Schönemeier mahnt zur Vorsicht: „Vom Tabellenstand kann ich unsere Favoritenrolle nicht leugnen, aber Schwarzenbek hat in den Heimspielen gegen uns häufig überrascht. Ich glaube sogar, dass sie in den sechs Jahren, in denen ich hier Trainer bin, sogar mehr Punkte gegen uns gewonnen als verloren haben.“ In der vergangenen Saison fügte Schwarzenbek den TuS-Assen die einzigen Punktverluste der Rückrunde bei. Trotz der vorsichtigen Worte des Trainers rechnet die Celler Mannschaft fest mit dem zwölften Sieg.

Für das Spitzenspiel gegen Velbert, die erst eine Saisonniederlage auf dem Konto haben, wagt aber kein Celler Spieler eine positive Prognose. Besonders vorsichtig ist da Celles Nummer 1, Philipp Floritz: „Ich kann durchaus gegen Dodean und Hielscher verlieren. Falls das geschieht, droht unsere erste Niederlage, die wir nur verhindern können falls wir im oberen Paarkreuz 2:2 spielen.“

Die Spiele im oberen Paarkreuz sind in der Tat völlig offen. In keinem der vier Spiele gibt es einen klaren Favoriten. „Ein Unentschieden wirft uns nicht zurück, aber bei einer Niederlage schmilzt unser Vorsprung zu früh“, sagt Mannschaftsführer Nils Hohmeier.

Viel wird von dem Ausgang des Spiels zwischen den beiden bisher erfolgreichsten Spielern der 3. Bundesliga, Floritz und Lars Hielscher abhängen. „Es ist meine Aufgabe, die wichtigen Spiele zu gewinnen, und das Spiel gegen Velbert ist für die angestrebte Meisterschaft enorm wichtig“, so Floritz, der auch Tobias Hippler an Position zwei Siege zutraut.

Coach Schönemeier unterstreicht die Celler Doppelstärke: „ Wir haben mit nur zwei Niederlagen die beste Doppelbilanz aller Mannschaften. Diesmal ist aber ein Punkteteilung im Doppel wahrscheinlich, und wir müssen unseren Vorsprung in den Einzeln holen.“

Die Siegeschancen der Celler liegen eindeutig im unteren Paarkreuz. Während die Spiele gegen Thomas Brosig, der in der vergangenen Saison noch erfolgreich in der 2. Liga spielte, absolut offen sind, sind die beiden Celler Hohmeier und Cedric Meissner gegen Karl Walter doch leicht in der Favoritenrolle, da dieser noch Schwierigkeiten mit dem Übergang vom Jugend- in den Herrenbereich hat.

Hippler jedenfalls ist optimistisch: „Ich rechne damit, dass wir bei den knappen Spielen häufiger die Oberhand behalten als Velbert. Gegen diese Mannschaft können wir aber auch mit dem ersten Punktverlust leben. Eine Niederlage werden wir aber verhindern – auch wenn es das 13. Spiel ist.“

Bei den Judo-Bezirksmeisterschaften der U15 in Lüneburg sind 14 Nienhäger an den Start gegangen – mit Erfolg. Zehn von ihnen holten eine Goldmedaille nach Hause. Daneben gab es drei Silber- und eine Bronzemedaille. „Über die Hälfte der Bezirksmeister im Bezirk Lüneburg/Stade kommen nun aus Nienhagen“, freut sich SVN-Trainer Maik Edling. „Das ist eine hervorragende Vorlage für die Landesmeisterschaften am kommenden Sonntag.“

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