Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Lokalsport TuS 92 holt Putuntica und verliert Meissner
Sport Sport regional Lokalsport TuS 92 holt Putuntica und verliert Meissner
17:20 13.03.2019
Von Uwe Meier
Cedric Meissner wir Tischtennis-Zweitligist TuS Celle 92 amEnde der Saison in Richtung Mainz verlassen. Quelle: David Borghoff
Celle

Freud und Leid liegen bei Tischtennis-Zweitligist TuS Celle 92 derzeit dicht beieinander. Zumindest dann, wenn der Blick auf die personellen Planungen fällt. Denn so viel steht bereits drei Spieltage vor dem Ende der laufenden Saison fest: In der kommenden Spielzeit wird die TuS-Truppe ein anderes Gesicht erhalten. Zwar haben nach Tobias Hippler inzwischen auch Jannik Xu und Arne Hölter ihre Zusage gegeben, auch in der nächsten Saison für Celle aufzuschlagen. Doch nach Nils Hohmeier (wechselt nach Bad Homburg) wird auch Cedric Meissner den Celler Klub verlassen – ihn zieht es zum Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz. „Das ist natürlich ein herber Verlust für uns“, sagt Trainer Frank Schönemeier. „Er hat in dieser Saison für uns wirklich sehr, sehr gut gespielt.“

Moldawier für das obere Paarkreuz

Immerhin können die Celler den ersten Neuzugang offiziell vermelden. Der Moldawier Andrei Putuntica hat beim TuS-Team angeheuert. Der 19-Jährige spielte zuletzt für den Drittligisten TTC 1957 Lampertheim und dort als Spitzenspieler. „Vorerst ist er auch bei uns im oberen Paarkreuz eingeplant“, sagt Schönemeier, der den Linkshänder als „richtig guten Typen“ beschreibt. Der Kontakt zu Putuntica, der in Bremen trainiert und wohnt, besteht schon seit Längerem. „Auch die Jungs kennen sich untereinander gut“, so der TuS-Trainer. Bei der kürzlich ausgetragenen U21-Europameisterschaft war Putuntica in der Hauptrunde knapp mit 3:4 an seinem zukünftigen Teamkollegen Tobias Hippler gescheitert.

Personelle Planungen nicht abgeschlossen

Die personellen Planungen sind damit bei den Cellern noch lange nicht abgeschlossen. Derzeit laufen noch Gespräche mit Fedor Kuzmin über eine eventuelle Vertragsverlängerung. Zudem sind die TuS-Verantwortlichen noch auf der Suche nach einem weiteren Neuzugang. Ob und wann in Sachen Neuverpflichtung Nägel mit Köpfen gemacht werden kann, konnte Schönemeier noch nicht sagen. „Das hängt auch davon ab, wie die derzeitige Saison läuft und welche Mannschaft aus der 2. Liga absteigt“ erklärt der TuS-Trainer. Gut möglich also, dass die Celler dabei einen Spieler eines potenziellen Absteigers im Blick haben. Von ihren drei Punkten haben Celles Tischtennis-Herren zuletzt bei der 3:6-Niederlage in Saarbrücken nur einen Zähler wirklich an der Platte erspielt.

Konkurrenzfähiges Team für nächste Saison

Dass in diesem Jahr, wie in der Vergangenheit oft geschehen, ein Nachwuchstalent aus dem niedersächsischen Landeskader den Weg nach Celle findet, glaubt Schönemeier nicht. Zwar werde man den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft verfolgen, jungen deutschen Spielern eine höherklassige Plattform zu bieten. Doch für die nächste Spielzeit ist das keine Option. „Natürlich gibt es einige interessante Talente in Niedersachsen. Aber die brauchen noch ein oder zwei Jahre, um auf Zweitliganiveau zu kommen,“ erklärt Schönemeier. „Wir werden aber auf jeden Fall eine konkurrenzfähige Mannschaft haben.“ Zeit, um diese auf die Beine zustellen, bleibt bis zum 31. Mai - dann endet die Wechselfrist.

Keine Chance gegen Mainzer Angebot

Wie schwer es ist, gute Spieler in Celle zu halten, zeigt der Weggang von Cedric Meissner. Natürlich waren die starken Leistungen des 19-jährigen deutschen Jugendmeisters bei der Konkurrenz nicht unbemerkt geblieben. Meissner lebt und trainiert unter professionellen Bedingungen größtenteils in Düsseldorf. Er geht dort keiner weiteren Tätigkeit nach, sondern hat alles seinem Sport ungeordnet. „Vom Tischtennis kann man sicher nicht leben“, so Schönemeier, „aber wenn ein finanzkräftiger Klub kommt, der ein Angebot unterbreitet, mit dem wir bei Weitem nicht mithalten können, ist klar, für was er sich entscheidet“, erklärt Schönemeier, der den Schritt Meissners zwar bedauert, ihn aber verstehen kann.

Ganz knapp bekam die Jugend B im Hallenhockey nur den Vizepokal. Auch die anderen Mannschaften vom MTVE hätten sich mehr von ihren Spielen erhofft.

Audrey-Lynn Struck 12.03.2019

Anspruchsvoller Radparcour und 5-Kilometer-Laufstrecke: Zwei Celler behaupteten sich bei der Landesmeisterschaft im Crossduathlon.

Uwe Meier 12.03.2019

Als erster Sportverein aus dem Stadtgebiet hat der SV Altencelle aufgrund der Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Celle seine Mitgliedsbeiträge angehoben.

12.03.2019