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Lokalsport Tobias Hippler fehlt ein Sieg zum Podest
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10:11 11.03.2019
Tobias Hippler (links) und Nils Hohmeier vom TuS Celle 92 blieben bei der U21-EM in Portugal ohne Medaille. Quelle: David Borghoff
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Celle

„Wir möchten eine Medaille im Doppel gewinnen“, hatten Tobias Hippler (Foto oben) und Nils Hohmeier (unten) vom Tischtennis-Zweitligisten TuS 92 Celle vor ihrem Abflug zu den U21-Europameisterschaften im portugiesischen Gondomar zu Protokoll gegeben. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei der Links-Rechts-Kombination, die an Position drei gesetzt war, nach der Niederlage im Achtelfinale gegen Jiri Martinko und Patrik Klos aus Tschechien. „Wir fanden von Beginn an überhaupt keinen Rhythmus und haben verdient verloren“, so Hippler nach der 8:11, 11:13 sowie 8:11-Niederlage.

Hipplers Spiel entwickelt sich weiter

In der Einzel-Konkurrenz fehlte Hippler ein Sieg und es hätte zum Sprung auf das Podest gereicht. Der an Position sechs gesetzte 19-Jährige schied im Viertelfinale gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Vladimir Sidorenko aus Russland trotz einer 2:1-Satzführung noch mit 4:11, 11:8, 11:8, 7:11, 5:11 und 7:11 aus. „Ich bin keinesfalls enttäuscht und habe ein gutes Niveau gespielt. Am Ende war mein Gegner einfach besser.“ Sidorenko unterlag in der Vorschlussrunde Gerrit Engemann vom Liga-Konkurrenten Bad Hamm, der wiederum im Endspiel gegen den Griechen Ioannis Sgouropoulos das Nachsehen hatte. „Im Spiel von Tobias habe ich eine Weiterentwicklung feststellen können“, beobachtete U23-Cheftrainer Helmut Hampl. „Sowohl spielerisch als auch kämpferisch hat er überzeugt.“

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Als einer von acht gesetzten Spielern griff Hippler erst in der zweiten Stufe in den Einzel-Wettbewerb ein. Nach Siegen gegen Antonino Amato (Italien/4:1) und Andrei Putuntica (Moldawien/4:3) verpasste der Linkshänder aufgrund der 1:4-Niederlage gegen den neuen Europameister Sgouropoulos den Gruppensieg. Trotzdem reichten die beiden Erfolge zum Einzug in das Achtelfinale, in dem Patrik Klos bei der 1:4-Niederlage ohne Chance war. „Gegen Putuntica habe ich einen guten Kopf gehabt“, freute sich Hippler.

Hohmeier scheitert in schwieriger Gruppenphase

Für Hohmeier kam das Aus im Einzel bereits am ersten Tag. Sowohl gegen Sgouropoulos (1:4) als auch gegen Maciej Kubik aus Polen (0:4) kassierte der 21-Jährige deutliche Niederlagen. „Wenn der spätere Europameister in meiner Gruppe nur Zweiter wird, sagt das einiges aus“, so der TuS-Kapitän „Das Turnier verlief für mich insgesamt sehr bitter.“ Ähnlich sah es auch Helmut Hampl. „Beide Gegner waren an diesem Tag stärker als Nils.“

Von Marco Steinbrenner

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