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Lokalsport Holpriger Start ins neue Jahr
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17:12 15.01.2019
Von Uwe Meier
Erfolgreich im Einzel: Tim Dümeland holtegegen MTV Jever zwei Punkte. Quelle: David Borghoff
Celle

Der Start ins neue Jahr ist dem Team des VfL Westercelle in der Tischtennis-Verbandsliga missglückt. Zumindest dann, wenn man sich die aktuelle Tabellensituation genauer betrachtet. Die erste Garde des VfL kam gegen beim im Abstiegskampf hängenden MTV Jever II nicht über ein 8:8 hinaus und musste den zweiten Tabellenrang abgeben.

Niederlage von Dissen als Warnung

Dabei hätten die Westerceller eigentlich gewarnt sein müssen. Denn Jever hatte wenige Stunden vor Spielbeginn bereits gegen Mitkonkurrenten TSG Dissen mit 9:2 gewonnen. Zwar mussten die Gastgeber auf ihre etatmäßigen Positionen vier und sechs verzichten, spielte aber dafür mit ihrem Spitzenspieler Rastsislaw Zhadzko und starkem Ersatz aus der dritten Mannschaft. Den Westercellern fehlte hingegen Jannik Weber, den eine fiebrige Erkältung erwischt hatte. Da sich aus der 2. und 3. Mannschaft niemand als Ersatzspieler finden ließ, kam Jugendspieler Chek-Hien Loi zu seinem Verbandsliga-Debüt. Und dabei hätte er fast für einen Paukenschlag gesorgt.

Trainer trotz Punktverlustes zufrieden

Trainer Ronny Quasdorf war trotz des Punktverlustes nicht unzufrieden. „Wenn man sich den Spielverlauf anguckt, so ist dieses 8:8 doch eine gute Leistung gewesen. Mit viel Kampf haben sich die Jungs nochmal reingekniet. Trotz des unglücklichen Fehlstarts war sogar noch der Sieg drin“, so Trainer Ronny Quasdorf.

Aufhholjagd nach Fehlstart

Mit dem Fehlstart meinte Quasdorf ein 1:5 nach den Eingangsdoppeln und den ersten drei Einzelspielen. „Da drohte uns wie zuvor Dissen eine Klatsche“, meinte Kapitän Lukas Brinkop. Doch er und seine Teamkollegen steckten nicht auf und starteten eine beeindruckende Aufholjagd. „Wir kamen noch einmal richtig auf“, so Brinkop. „Das hat gezeigt, dass die Einstellung auch bei einem Rückstand stimmt.“

Die Westerceller verkürzten Punkt um Punkt . Siege von Christoph Bruns, Tim Dümeland sowie Andres Oetken und Brinkop brachten den VfL auf 5:6 heran. Auch Julius Feldt zeigte Nervenstärke, als er gegen Andreas Fries nach einer starken Leistung den vierten Satz in der Verlängerung mit 19:17 gewann und damit für das 6:7 sorgte. Wenig später stand es 7:7, nachdem Tim Dümeland auch sein zweites Einzel gegen Henrik Hicken für sich entschied. Damit war das Entscheidungsdoppel sicher.

Chek-Hien Loi liefert großen Kampf

Während dort Brinkop und Bruns stark aufspielten und mit ihrem 3:0-Erfolg mindestens einen Punkt sicherten, entwickelte sich am Nebentisch ein wahrer Krimi. Chek-Hien Loi spielte im letzten Einzel gegen Carsten Nagel vom MTV Jever taktisch schlau. Nach einem 13:15, 11:4, 11:5, 9:11 ging es in den Entscheidungssatz. Hier führte Westercelles Loi mit 6:3, wurde dann allerdings zu vorsichtig und überließ dem Gegner zu oft die Initiative. Nagel nutzt das aus, holte sich mit 11:8 den fünften Durchgang und sorgte damit für das 8:8. Trotz seiner Niederlage zollten die VfL-Spieler Chek-Hien Loi Respekt. „Das war eine sehr gute Leistung von ihm. Leider hat er sich dafür nicht selbst belohnt“, meinte Brinkop.

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