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Lokalsport „Tour des Lebens“ startet in Celle
Sport Sport regional Lokalsport „Tour des Lebens“ startet in Celle
08:53 15.09.2018
Von Heiko Hartung
Sie bringen Bewegung in die Veranstaltung „Bewegen gegen Krebs“: (von links) Initiator Fritz Gleiß vom Onkologischen Forum Celle, Heike Grünhagen, Vorstandsmitglied im Kreis-Leichtathletikverband (KLV) Celle und OHE-Vorstandsvorsitzender Jost Knebel nehmen Platz auf dem „Ameisenbären“, mit dem im kommenden Jahr ein Shuttle-Service für die Teilnehmer des Benefizlaufs organisiert wird. Quelle: Kimberly Wojahn
Celle

Die bundesweit ausgetragenen Benefizregatten unter dem Motto „Rudern gegen Krebs“ sind nirgendwo so erfolgreich wie in Celle. Dreimal machte die Veranstaltung Station an der Aller – dreimal wurde ein Teilnehmerrekord erzielt. Ermutigt von diesem Zuspruch haben die Macher jetzt „ein absolut neues Format“ im Sinn, wie Initiator Fritz Gleiß als Sprecher des Onkologischen Forums Celle sagt: Im kommenden Jahr steigt die „Tour des Lebens“ im Landkreis Celle. Am 8. September 2019 heißt es: „Bewegen gegen Krebs“ – ähnlich dem etablierten „Rudern gegen Krebs“.

Der Benefizlauf soll über 40 Kilometer vom Start am Celler Schloss überwiegend entlang der Gleise der Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE) bis nach Müden führen. Neben Läufern sollen auch Wanderer, Walker, Radfahrer und Rollstuhlfahrer auf die Strecke gehen. „Die Distanz kann als Ganzes oder in Etappen, allein oder in Gruppen bewältigt werden“, erklärt Heike Grünhagen vom Kreis-Leichtathletikverband (KLV) Celle, der das Event gemeinsam mit dem Onkologischen Forum auf die Beine stellt.

Anders als beim Ruder-Event gibt es bei der „Tour des Lebens“ keine Zeitnahme und dementsprechend keine Sieger. „Jeder Teilnehmer ist ein Gewinner. Wir bringen Bewegung und Erlebnis zusammen“, erklärt Gleiß. Ziel ist es, Sport als präventives und behandelndes Mittel gegen und bei Krebs zu fördern. „Bewegung ist Vorbeugung und beste Begleitung einer Krebserkrankung“, meint Gleiß, der mit mindestens 1000 Teilnehmern bei der Debütveranstaltung rechnet. Bei der Benefizregatta im August machten 650 Aktive mit, „aber beim Laufen ist die Mitmach-Schwelle deutlich niedriger“, ist der 59-Jährige optimistisch. Wird die „Tour des Lebens“ in Celle ebenso begeistert aufgenommen, wie das Rudern für den guten Zweck, sollen sich beide Veranstaltungen im Jahresturnus abwechseln.

Die OHE, an deren Bahnschienen-Verlauf von Celle nach Müden sich der Lauf grob orientiert, wird als Hauptsponsor parallel zur Tour-Strecke einen Shuttle-Service mit Stopps an verschiedenen Bahnhöfen wie Scheuen, Hustedt, Sülze oder Baven anbieten. Dabei kommt neben Bussen auch der „Ameisenbär“ im Pendelverkehr zum Einsatz. In dem historischen Schienenbus der OHE (50 PS, Baujahr 1937) können bis zu 40 Personen mitfahren. „Notfalls kann der Ameisenbär auch als ,Besenwagen‘ alle Sportler einsammeln, denen die Puste ausgeht“, sagt OHE-Vorstandsvorsitzender Jost Knebel mit einem Augenzwinkern. Am Endpunkt in Müden wird zeitgleich das 25-jährige Jubiläum des Mühlenfestes gefeiert.

Die Höhe der Startgebühr haben die Planer noch nicht festgelegt. „Aber auf jeden Fall kommt der Großteil der Erlöse den schwer erkrankten Krebspatienten zugute“, unterstreicht Gleiß.

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