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Lokalsport TuS Bergen tritt Flucht nach vorne an
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16:31 11.01.2018
Von Michael Ottinger
Alles nach vorne: Marie Sandvoß (am Ball im Spiel gegen HG Rosdorf-Grone) und ihre Mitspielerinnen vom TuS Bergen müssen in der kommenden Partie alles auf Angriff setzen. Ansonsten rückt der Klassenerhalt in immer weitere Ferne.  Quelle: Jelinek, Hubert
Bergen Stadt

Mit 17:28 verlor TuS das erste Spiel des Jahres gegen HG Rosdorf-Grone. Dabei hatte man sich nach der schwachen Hinrunde vorgenommen, mit neuem Schwung durchzustarten und endlich die unteren Tabellenränge zu verlassen. Die Voraussetzungen schienen gegeben, da viele verletzte oder verhinderte Spielerinnen wieder zum Kader stießen. „Doch dann kam der nächste Nackenschlag“, sagt TuS-Trainer Dominik Blancbois. In der Partie gegen Rosdorf-Grone verletzte sich Louise Ringert und die schlimmsten Befürchtungen wurden bittere Realität. Diagnose: Kreuzbandriss. Die Operation ist für den 1. Februar angesetzt. „Das bedeutet mindestens ein Jahr Pause. Personell kann es kaum schlimmer kommen“, sagt Blancbois. Jetzt hätten die Bergerinnen nichts mehr zu verlieren und so will der TuS-Trainer im kommenden Spiel alles nach vorne werfen, was er noch zur Verfügung hat.

„Uns traut eh keiner mehr was zu“, sagt Blancbois. Deshalb hofft er, mit einer möglichst offensiven Spielweise den Gegner zu überrumpeln und schon früh unter Druck zu setzen. Auch Tore aus der zweiten Reihe sollen helfen, mal wieder ein Paar Punkte aufs Konto des stark angeschlagenen TuS zu bringen. Doch ohne Ringert dürfte das schwierig werden. „Durch den Ausfall sind wir zumindest nicht mehr so ausrechenbar. Vorher haben sich die Mannschaften schon auf Ringert konzentriert“, versucht Blancbois dem Ausfall etwas Positives abzugewinnen. Es bleibt ihm auch kaum etwas anderes übrig.

Zumal mit der HSG eine äußerst solide spielende Mannschaft nach Bergen kommt, die nicht umsonst am oberen Ende der Tabelle steht. „Die haben einige Topspielerinnen, unter anderem Denise Friebe. Die gilt es für uns in den Griff zu kriegen“, erklärt der TuS-Coach. Außerdem sollen seine Spielerinnen noch dichter zusammenstehen. „Jeder muss jetzt noch mehr für die anderen mitlaufen.“

Meisterschaftsfinale oder Abstieg – theoretisch ist für die Luftgewehr-Schützinnen des SV Wieckenberg vor den beiden letzten Bundesliga-Wettkämpfen an diesem Wochenende noch beides möglich. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir doch noch absteigen sollten. Ganz ehrlich: Wenn uns das passiert, haben wir auch nichts anderes verdient“, erklärt Teammanager Horst-Dieter Ruschel vor dem 350-Kilometer-Trip nach Wissen in Rheinland-Pfalz, wo der SVW am Samstag (15 Uhr) auf den SV Gölzau sowie am Sonntag (12 Uhr) auf Gastgeber Wissener SV trifft.

Oliver Schreiber 11.01.2018

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