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Lokalsport TuS Celle 92 marschiert unaufhaltsam Richtung Aufstieg
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18:57 15.01.2018
Von Oliver Schreiber
Nils Hohmeier trat dreimal zum Einzel an – und gewann alle drei Matches. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

„Das waren vier wichtige Punkte auf dem Weg zum Titel. Besonders erfreulich war der ungefährdete Sieg über die gute Mannschaft aus Lampertheim, die uns überhaupt nicht liegt“, befand Mannschaftsführer Nils Hohmeier, der seine drei Einzel an diesem Wochenende allesamt gewann.

Dabei verlief der Start ins neue Jahr alles andere als nach Plan. In Seligenstadt unterlag Hohmeier im Doppel zusammen mit Tobias Hippler überraschend gegen Jannik Xu/Seyed Pourja Omrani. Besonders der aus Niedersachsen kommende Jugendnationalspieler Xu stellte die Celler Ex-Europameister oft vor unlösbare Probleme. „Unsere Gegner haben eine gute Leistung gezeigt, aber es war auch unsere bisher schlechteste Leistung in dieser Saison“, gab Hohmeier offen zu.

Doch dies blieb der einzige Ausrutscher. Alle anderen Matches gingen an die 92er. Philipp Floritz/Cedric Meissner bezwangen Alexander Krenz/Rick Burkard glatt in drei Sätzen. Im oberen Paarkreuz meldete sich Hippler nach seiner kleinen Formschwäche zum Ende der Hinrunde mit einem 3:0 gegen Xu eindrucksvoll zurück. Floritz drehte mit einer Energieleistung einen 0:2-Satzrückstand gegen Omrani noch um und schickte das untere Paarkreuz mit einer 3:1-Führung ins Rennen. Hohmeier und Meissner ließen sich nicht lange bitten und schraubten das Resultat auf 5:1, wobei Hohmeier in seinem Match gegen Abwehrspezialist Burkard 15 Punkte in Serie gelangen. Für den Schlusspunkt sorgte dann Floritz gegen Xu.

Auch die weitaus schwierige Aufgabe tags darauf in Lampertheim meisterten die Celler souverän. Anders als beim knappen 6:4-Hinspielerfolg gewann TuS beide Doppel und stellte damit die Weichen auf Sieg. Selbst die überraschend deutliche Niederlage von Floritz gegen einen furios auftrumpfenden Andrei Putintica warf die Gäste nicht aus der Bahn. Floritz selbst stellte dies unter Beweis, als er in seinem zweiten Match Alfredas Udra schlug. Auch Hippler punktete gegen den Litauer und verlor gegen Putintica. Den elften doppelten Punktgewinn im elften Spiel brachte Hohmeier unter Dach und Fach. Nach seinem Pflichtsieg gegen Mauricio Cayetano Fernandez verbuchte er gegen Andras Turoczy den entscheidenden letzten Zähler zum 6:3. „Diese vier Auswärtspunkte sind sehr wertvoll für uns. Jetzt wollen wir in unserem Heimspiel gegen Velbert den nächsten Schritt gehen“, meinte TuS-Teammanager Dieter Lorenz.

TTC Seligenstadt – TuS Celle 92 1:6. Alexander Krenz/Rick Burkard – Philipp Floritz/Cedric Meissner 5:11, 8:11, 9:11; Jannik Xu/Seyed Pourja Omrani – Tobias Hippler/Nils Hohmeier 11:8, 5:11, 11:8, 11:5; Xu – Hippler 7:11, 10:12, 8:11; Omrani – Floritz 11:6, 11:8, 3:11, 8:11, 5:11; Krenz – Meissner 9:11, 11:9, 9:11, 4:11; Burkard – Hohmeier 4:11, 0:11, 5:11; Xu – Floritz 2:11, 5:11, 11:8, 4:11.

TTC 1957 Lampertheim – TuS Celle 92 3:6. Andrei Putuntica/Mauricio Cayetano Fernandez – Philipp Floritz/Cedric Meissner 8:11, 4:11, 6:11; Alfredas Udra/Andras Turoczy – Tobias Hippler/Nils Hohmeier 8:11, 11:7, 6:11, 6:11; Udra – Hippler 3:11, 9:11, 11:9, 11:8, 8:11; Putuntica – Floritz 11:9, 11:9, 11:2; Turoczy – Meissner 12:10, 11:5, 14:12; Cayetano Fernandez – Hohmeier 6:11, 3:11, 8:11; Udra – Floritz 11:13, 5:11, 11:7, 6:11; Putuntica – Hippler 5:11, 11:7, 14:12, 11:9; Turoczy – Hohmeier 11:9, 8:11, 4:11, 11:7, 9:11.

Wieder hat es nicht gereicht: Auch im zweiten Spiel der Rückrunde in der Handball Oberliga der Frauen konnte sich die Mannschaft des TuS Bergen nicht durchsetzen. Mit 23:32 (9:19) verloren sie zu Hause gegen HSG Hannover-Badenstedt II.

Michael Ottinger 14.01.2018

Der Start in die Rückrunde führt die Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 tief in den Süden Deutschlands – und das als Spitzenreiter der Nordstaffel der 3. Bundesliga. Die Blau-Gelben sind am Samstag (18 Uhr) zu Gast beim Vorletzten TTC Seligenstadt nahe der bayrischen Grenze, nach einer Hotelübernachtung geht am Sonntag die Reise weiter zum Sechsten TTC Lampertheim (14.30 Uhr). Der Trip zu den beiden hessischen Klubs soll sich lohnen, vier Punkte sind das Ziel.

Oliver Schreiber 12.01.2018

Nach fünf Wochen Punktspielpause sind die Verbandsliga-Handballer des SV Altencelle extrem heiß. Sie sind heiß auf eine Rückkehr aufs Feld, auf den Gegner und vor allem auf zwei Punkte. Regelrecht explosiv wird die Lage, weil der Gegner HSG Rhumetal heißt. Das ist ein direkter Tabellennachbar und somit bekommt die Partie im Abstiegskampf besondere Bedeutung – für den Verlierer wird es ganz, ganz hart. Los geht es am Samstag zur besten Partyzeit um 19 Uhr in der HBG-Halle.

12.01.2018